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Segeberg Landesjugendorchester wieder mit talentierten Segebergern
Lokales Segeberg Landesjugendorchester wieder mit talentierten Segebergern
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20:49 25.10.2016
Sie freuen sich schon auf die öffentliche Generalprobe am Freitag, die Segeberger Mitglieder des Landesjugendorchesters: Julia von Grebmer (v.l./Harfe), Moritz Schwalgin (Schlagwerk) und Michel Schwalgin (Posaune). Ludwig Böcker (Posaune) aus Altengörs, der vierte Segeberger Teilnehmer, war da noch nicht eingetroffen. Quelle: Kullack

Gustav Mahlers „Totenfeier“, eine symphonische Dichtung in c-Moll. Dann ein neuzeitliches Konzert für Harfe und Orchester von Alberto Ginastera. Und als Abschluss die „Römischen Feste“ des Ottorino Respighi – diese drei ebenso anspruchsvollen wie wunderschönen Kompositionen beschäftigen derzeit die 97 Mitglieder des Landesjugendorchesters, 44 Jungen und 53 Mädchen, in der Jugendakademie. Mit dabei: vier Segeberger Teilnehmer. Und bei der öffentlichen Generalprobe am Freitag (19 Uhr) darf sich jeder, der es mag, ein Bild davon machen, was die 97 Musikerinnen und Musiker sich mit Dirigent Daniel Carlberg erarbeitet haben.

Am Freitag spielt das 97 Mitglieder starke Ensemble in der Jugendakademie eine öffentliche Generalprobe mit Werken von Mahler, Ginastera und Respighi.

Probe und zwei Konzerte

Öffentliche Generalprobe am Freitag um 19 Uhr in der Jugendakademie, Marienstraße 31. Der Eintritt ist frei.

Konzert am Sonnabend, 19 Uhr, Musikhochschule Lübeck, Karten 14 und 19 Euro (ermäßigt 8 und 12 Euro).

Konzert am Sonntag, 17 Uhr, im „Saalbau Elmshorn“. Eintritt 20 (10) Euro.

Sogar schon zum fünften Mal ist Michel Schwalgin (16) aus Bad Bramstedt dabei – der Posaunist darf in einem Ensemble, bei dem fast die Hälfte der Mitglieder von Jahr zu Jahr wechselt, bereits als alter Hase gelten. Sein Bruder Moritz ist Schlagwerker und freut sich besonders über das Konzert für Harfe und Orchester des argentinischen Komponisten Alberto Ginastera. Der lebte von 1916 bis 1983 und verstand nicht nur etwas von Dissonanzen und modaler Tonalität – er muss sich auch für Jazz interessiert haben, wenn man hört, was die gleich vier Schlagwerker dort alles zaubern dürfen.

Julia von Grebmer (17) aus Bad Segeberg, ebenfalls bereits mehrfach eingeladen, übernimmt in diesem Werk nicht den anspruchsvollen Harfen-Part. Das macht ihre Lehrerin, die Professorin Gesine Dreyer.

Die junge Segebergerin darf zu Beginn des Programms bei Mahlers „Totenfeier“ die Harfe spielen. Und Ludwig Böcker (18) aus Altengörs, als Posaunist ebenfalls LJO-erfahren, ist der vierte Teilnehmer aus dem Kreis.

Sehr lautmalerisch und ebenso exakt wie humorvoll arbeitet Daniel Carlberg, in Kiel erster Kapellmeister und stellvertretender Generalmusikdirektor, mit den jungen Leuten. Auf die Generalprobe am Freitag darf man gespannt sein.

Lothar Hermann Kullack

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