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Landesponyturnier: Die ganze Vielfalt zum Jubiläum

Bad Segeberg Landesponyturnier: Die ganze Vielfalt zum Jubiläum

Manfred Richter holte den Wettbewerb in den Neunziger Jahren von Kiel nach Bad Segeberg – und gab so auch dem Landesturnierplatz neue Bedeutung.

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Zum 50. Geburtstag des Landesponyturniers ließ der Reit- und Fahrverein Bad Segeberg und Umgebung 15 verschiedene Pferderassen auf den Turnierplatz einlaufen. Erläutert wurden dabei die Herkunft und Eignung der jeweiligen Rasse.

Quelle: Fotos: Petra Dreu

Bad Segeberg. Die kleinsten Reiter fassen auf dem Rücken der Shetland-Ponys Vertrauen. Sie lernen beim Voltigieren auf dem Ponyrücken, Balance zu halten. Und sie übernehmen Verantwortung für ein Tier, mit dem sie erste Erfolge erzielen. Sie sind stolz, wenn ihr Name zum ersten Mal an der Anzeigetafel erscheint und das Publikum applaudiert, wenn sie mit ihrem Pony einen fehlerfreien Ritt hinter sich gebracht haben. Für sie ist das Landesponyturnier das Größte. In diesem Jahr wurde der Wettbewerb, der am Freitag auf der Rennkoppel startete, 50 Jahre alt.

LN-Bild

Manfred Richter holte den Wettbewerb in den Neunziger Jahren von Kiel nach Bad Segeberg – und gab so auch dem Landesturnierplatz neue Bedeutung.

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356 Reiter auf 465 Ponys nehmen an diesem Wochenende daran teil.

„Das Landesponyturnier gehört mit zu den wichtigsten Nachwuchsveranstaltungen“, sagte Dieter Medow, Vorsitzender des Pferdesportverbandes. Der Pferdesport sei ein Breitensport und nur aus gut ausgebildeten Nachwuchsreitern könnten Spitzensportler werden. Er lobte den Reit- und Fahrverein (RuF) Bad Segeberg und Umgebung, der das Landesponyturnier zu dem gemacht habe, was es jetzt sei.

Besonders der Ponyspaß hat es Medow angetan. „Dort lernen schon die Kleinsten, wie viel ein Pony frisst und wie viel es trinkt. Das ist der richtige Weg“, so Medow.

Ein Mann, der wie kein anderer mit dem Landesponyturnier verbunden ist, ist Manfred Richter. Der Vorsitzende des Reit- und Fahrvereins Bad Segeberg und Umgebung hatte das Landesponyturnier 1993 vom Kieler Nordmarksportfeld nach Bad Segeberg auf den Landesturnierplatz geholt. Damit goss Richter das Fundament, das der Stadt Bad Segeberg den Ruf als „Landesreiterstadt“ einbrachte. Nicht zuletzt Manfred Richter und seinen Mitstreitern vom Reit- und Fahrverein Bad Segeberg sowie dem Pferdesportverband ist es zudem zu verdanken, dass aus dem großzügig angelegten Landesturnierplatz in den 90er Jahren kein Bauland wurde.

Unterstützt wird Manfred Richter unter anderem von Tim Streichert. Trotz seiner jungen 21 Jahre ist er seit fünf Jahren dabei, neue Sponsoren für das Landesponyturnier zu finden – und bei Laune zu halten. „Das Turnier und auch der Verein leben davon, dass alles ehrenamtlich gemacht wird“, erzählt er und betont, wie wichtig ein Turnier wie das Landesponyturnier für den Nachwuchs sei. „Es hat das gewisse Feeling, das auch die richtig großen Turniere haben. Deshalb ist es für die Nachwuchsreiter etwas ganz Besonderes“, weiß er aus eigener Erfahrung. Trotz aller ehrenamtlichen Arbeit sind er und seine Mitstreiter auf Sponsoren angewiesen, die das Turnier finanziell unterstützen, um die laufenden Kosten zu decken oder aber Preise für die Sieger kaufen zu können.

Um dem Publikum etwas Neues zu bieten, ließ der RuF 15 verschiedene Pferderassen vom kleinen Shetland-Pony bis hin zu den großen Kaltblütern einlaufen. Es wurde erklärt, woher die Rassen kommen und wozu sie sich eignen. „Tim Streichert: „Wir zeigen die ganze Vielfalt des Pferdesports.“

Heute geht es auf dem Landesturnierplatz weiter

Das 50. Landesponyturnier wird am heutigen Sonntag fortgesetzt. Beginn der Prüfungen ist um acht Uhr mit der Teilprüfung im Abteilungswettkampf. Weitere Teilprüfungen erfolgen um 9 Uhr, 10 Uhr und 14.30 Uhr. Während des ganzen Tages stehen weitere Prüfungen im Springen und in der Dressur an. Die Meisterehrungen stehen um 17 Uhr auf dem Programm. Anschließend zeigen sich die Abteilungen dem Publikum. Der Eintritt ist frei. pd

 Petra Dreu

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