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Segeberg Leben retten mit den Bee Gees
Lokales Segeberg Leben retten mit den Bee Gees
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23:15 23.09.2013
100 Mal pro Minute fest und schnell auf den Brustkorb drücken: Sonja Beinlich und Ulf Kienast haben den Bogen raus. Quelle: Foto: jhw

In Sachen Reanimation ist Deutschland Entwicklungsland. Während es in Holland eine Ersthelfer-Quote von 70 und in Schweden von 68 Prozent gibt, liegt die Bundesrepublik mit 22 in der europäischen Statistik vor Rumänien mit sechs Prozent. Um zumindest den Segebergern beizubringen, was im Notfall (fast zwei Drittel ereignen sich im häuslichen Umfeld) zu tun ist, rief der Unternehmerverein „Wir für Segeberg“ mit der Ärztegenossenschaft Nord, der Barmer GEK, dem DRK, den Segeberger Kliniken und der VR-Bank am Wochenende zur Aktion „100 pro: Segeberger lernen Leben retten“ auf. „Die verbreitete Angst, das Falsche zu machen, führt häufig dazu, dass gar nichts getan wird“, so Sönke Bax, Leitender Arzt in der Notaufnahme der Segeberger Kliniken, in der Fußgängerzone. In Schweden sei die Quote Anfang der 90er Jahre ähnlich schlecht gewesen, durch gezielten Unterricht in Schulen und Kindergärten habe sich die Situation aber entscheidend verbessert. Eltern, deren Kinder bereits helfen könnten, seien eher bereit, Erlerntes wieder aufzufrischen. Die Segeberger lernten unter fachkundiger Anleitung an einem Dummy die Herzmassage. Fürs bessere Einprägen zum Rhythmus des Bee Gee- Klassikers „Staying alive“. jhw

LN

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