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Segeberg Leezens Feuerwache wird vergrößert
Lokales Segeberg Leezens Feuerwache wird vergrößert
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21:34 30.09.2016

Das Leezener Feuerwehrhaus ist zu klein geworden. Nun soll es erweitert werden. „Wir haben diverse Auflagen von der Feuerfeuerwehr-Unfallkasse bekommen“, sagte Bürgermeister Ulrich Schulz (WGL) gegenüber den LN. Zwei Stellplätze, ein Gruppenraum und Umkleideräume sind nötig. Ein Anbau in Fertigbauweise plant das Bad Segeberger Architekturbüro Meier + Moss, das nun während der Gemeindevertretersitzung mit der Objektplanung beauftragt wurde.

Ulrich Schulz, Bürgermeister Leezen.

„Etwa eine halbe Million Euro wird der Anbau kosten, das Gebäude ist dann doppelt so groß wie bisher“, so Schulz. Auch der Gemeindearbeiter wird weiterhin im Feuerwehrhaus arbeiten. Seine bisherige Werkstatt wird zur Umkleide umgebaut, er zieht dann in neue Räume um. Voraussichtlicher Baubeginn ist das kommende Jahr.

Weitere feuerwehrtechnische Kosten kommen auf die Gemeinde zu. Im Ortsteil Heiderfeld muss ein Feuerlöschbrunnen gebohrt werden. „Der Dorfteich hält nicht genug Wasser vor, um den Bereich Richtung Fredesdorf mit Wasser zu versorgen“, schildert Bürgermeister Schulz. Bei einer Probebohrung auf Gemeindegrund wurde Wasser gefunden, sodass dort nun der Brunnen gebaut werden kann. Es wird mit Gesamtkosten von etwa 25000 Euro gerechnet. Eine Ausschreibung soll nun erfolgen.

In die Jahre gekommen ist das Einsatzleitfahrzeug der Freiwilligen Feuerwehr. Die Ersatzbeschaffung eines neuen Fahrzeuges kostet etwa 100000 Euro. Da die Gemeinde sparen möchte, hat sie sich für ein gebrauchtes Auto entschieden. „Das ist vier Jahre alt und hat 15000 Euro gekostet“, erklärte der Bürgermeister. Nun muss es frisch lackiert werden, auch ein neuer Innenausbau ist nötig. Die Lackierung kostet 3000 Euro, für den Innenausbau sind maximal 30000 Euro veranschlagt. Schulz: „Es wird uns etwas die Hälfte eines Neuwagens kosten.“

Fast vorbildlich haben sich viele Autofahrer in der Neversdorfer Straße vom 22. Juli bis 31. August verhalten. Das dort aufgestellte Geschwindigkeitsmessgerät verzeichnete 90000 Fahrzeuge. Die meisten waren mit 50 bis 60 Stundenkilometer unterwegs. Einige Ausreißer gab es: Die Höchstgeschwindigkeit betrug 109 Kilometer pro Stunde, doch auch mit zwei Stundenkilometer war jemand unterwegs.

sd

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