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Segeberg Lieber nichts übers Knie brechen
Lokales Segeberg Lieber nichts übers Knie brechen
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21:14 30.11.2016

Der Itzstedter See steht zum Verkauf, 1,4 Millionen Euro möchte die Eigentümerin für den See, etwa vier Hektar Wald und das Haus haben.

Die Gemeindevertreter der Anrainer-Gemeinden Itzstedt und Nahe haben sich in ihren Gremien in den vergangenen Wochen Gedanken um einen möglichen Kauf gemacht. Denn den See in kommunaler Hand zu wissen, empfinden die meisten als positiv und beruhigend. Die Gründe dafür sind vielfältig. Da ist zum einen die Erholung in der Natur, direkt vor der Haustür. Andere haben dort ihre Jugend verbracht und möchten ihren Kindern und Enkeln ähnliches ermöglichen. Denn wer weiß schon, wie die Rechtsprechung in 20 Jahren aussieht, vielleicht stört sich dann ein zukünftiger Eigentümer am Badelärm – so die Überlegungen. Außerdem sind Maßnahmen zum Naturschutz leichter durchführbar, wenn der See in kommunaler Hand wäre. Ein Großteil der Fraktionen beider Gemeinden befürwortet den Kauf, allerdings nicht um jeden Preis.

Im Gemeinschaftsausschuss Itzstedt-Nahe diskutierten Bürgermeister und Vertreter beider Gemeinden nun miteinander. Da der See zum größten Teil auf Itzstedter Gebiet liegt, einigten sich die Gemeindevertreter nun darauf, dass der Itzstedter Bürgermeister Peter Reese (CDU) demnächst Gespräche mit dem Makler führen soll. Außerdem soll ein Wertgutachten in Auftrag gegeben werden.

„Liegen die Zahlen vor, setzen wir uns mit den Bürgermeistern der übrigen Gemeinden der Badestelle an einen Tisch und diskutieren über einen möglichen Kauf“, sagte der Ausschussvorsitzende und Nahes Bürgermeister Holger Fischer (WDN) gegenüber den Lübecker Nachrichten. Es sei niemandem geholfen, einen Entschluss über das Knie zu brechen. Man müsse in Ruhe verhandeln. Auch sollte man sich über eine Nutzung der Teilobjekte Gedanken machen. Es sei eine große Summe, die die Gemeinden für den Kauf des Sees in die Hand nehmen müssten. „Eigentlich passt das gerade nicht. Wir haben vor Kurzem den Pferdehof gekauft“, so Bürgermeister Fischer. Deshalb sollte man auch über eine Kaufbeteiligung von Kreis und/oder Land nachdenken. sd

LN

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