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Segeberg Lückenschluss im Visier der Wahlstedter Planer
Lokales Segeberg Lückenschluss im Visier der Wahlstedter Planer
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18:20 09.01.2016
Der Traum, einen Investor für das ganze frühere Eichestadion zu finden, scheint ausgeträumt.

Der erste Bauabschnitt des barrierefreien Wohnens an der Ostlandstraße nimmt langsam Gestalt an. Das Gelände des ehemaligen Hofes Glöde wird derzeit ebenfalls intensiv überplant, und der Betreiber verschiedener Facheinrichtungen für an Demenz erkrankte Menschen steckt mitten in denVorbereitungen, das Gelände zwischen Rendsburger und Dorfstraße zu bebauen — 13 Millionen Euro wollen verschiedene Investoren, wie berichtet, in verschiedene Bauprojekte in Wahlstedt stecken. Nur auf dem Grundstück des einstigen Eichestadions mitten in der Stadt, da tut sich nichts. Auch das soll sich in naher Zukunft ändern.

Rückblick: Immer wieder gab es Gespräche mit potentiellen Investoren für das Eiche-Areal. Doch es fand sich niemand, der die städtische Liegenschaft, wo der einst gekickt wurde und die heute bestenfalls als Hundeauslauf genutzt wird, anpackt. Weder die Idee einer Seniorenwohnanlage noch andere Vorstellungen von altengerechtem Wohnen wurden jemals in die Tat umgesetzt. „Das wird wohl nichts mit einer einheitlichen Bebauung“, bedauert Bauamtsleiter Thorsten Maaß. Die Umsetzung einer gemischte Struktur aus Ein- und Mehrfamilienhäusern sei derzeit am wahrscheinlichsten. Zwar wäre es ideal, jemanden zu finden, der ein ganzheitliches Konzept vorlegt, doch mache sich die Stadt nun daran, für Alternativen den Weg frei zu machen, bestätigt Maaß.

Wahlstedts Chefplaner hat sich in jüngster Zeit gründlich im Stadtgebiet umgesehen und weitere Lücken entdeckt, die es zu schließen gelte. So böte die kleine dreieckige Wiese hinter der stillgelegten Bushaltestelle an der Kieler Straße in der Verlängerung Hasselkamp Platz für vier bis sechs Baugrundstücke, auf denen Einfamilien- oder auch Doppelhäuser errichtet werden könnten. Die Nachfrage nach kleinen und mittelgroßen Grundstücken sei da, so Maaß. Er sieht zudem in den Flächen rund um die neue Kita, die hinter dem Sportplatz gebaut werden soll, ein „spannendes Potential“.

Ein ganz neues Baugebiet soll langfristig am Stadtrand „Im Holze“ entstehen. Hier will sich ein Investor einbringen. Die Planungen dafür sollen noch in diesem Jahr starten. Und noch ein Gelände will die Stadt endlich voranbringen: Den Bahnhaltepunkt. „Der kann über die Jahre nicht so bleiben, wie er derzeit ist“, betont Thorsten Maaß. Der Plan für das Gebiet müsse unbedingt angepackt werden, unterstreicht er.

Heike Hiltrop

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