Menü
Lübecker Nachrichten | Ihre Zeitung aus Lübeck
Anmelden
Segeberg MIT fordert von der Politik Bekenntnis zum Meisterbrief
Lokales Segeberg MIT fordert von der Politik Bekenntnis zum Meisterbrief
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
22:15 04.11.2013
Bad Segeberg

„Die künftige Bundesregierung muss ein klares Bekenntnis zum deutschen Meisterbrief abgeben.“Das fordert die Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung des Kreises Segeberg (MIT). Die Europäische Kommission plane, den Zugang zu Berufsbezeichnungen zu ändern, in Deutschland gehören 41 Berufe der Handwerksordnung dazu. EU-Kommissar Michel Barnier wolle prüfen lassen, ob die jeweiligen Qualifikationsnachweise notwendig seien. Deutschland werde angehalten, die Zugangsregelung zu jenen Handwerksberufen zu begründen, die in der Handwerksordnung als zulassungspflichtig notiert seien. Zulassungspflichtig bedeutet, dass jeder, der in diesen Gewerken einen Betrieb eröffnen und ausbilden will, einen Meisterbrief als Qualifikation vorweisen muss.

„Die Koalitionsverhandler von CDU, CSU und SPD sind gleichermaßen aufgerufen, sich zum deutschen Mittelstand und somit zum Meisterbrief zu bekennen“, fordert MIT-Kreisvorsitzender Hans-Peter Küchenmeister. Die duale Ausbildung in Meisterbetrieben sei ein wesentlicher Pfeiler der wirtschaftlichen Stärke Deutschlands. Dieses Ausbildungssystem mit seinen hohen Qualitätsstandards sei ein Hauptgrund für die geringe Jugendarbeitslosigkeit in Deutschland. Eine Abschaffung des Meisterbriefes würde dieses Erfolgsmodell massiv gefährden. red

LN

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 22:00 und 07:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Seit 50 Jahren arbeitet das Künstlerehepaar Renate und Manfred Holz unter einem Dach. Teilten sich die beiden 80-Jährigen anfangs einen Tisch, arbeiten sie nun in eigenen Ateliers.

04.11.2013

350 Gäste machten es sich auf Sesseln und Sofas bequem und lauschten den vier Bands und ihren Stilrichtungen.

04.11.2013

Bahnhofsdebakel, teure Promenade, abgestellte Ampeln: kein Pardon für Stadt und Kreis beim Feuerwehrball.

04.11.2013