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Segeberg MTV nimmt erste Hürde für Zuschuss
Lokales Segeberg MTV nimmt erste Hürde für Zuschuss
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20:29 14.09.2016

Der Zuschuss für den Männerturnverein Segeberg von 1860 (MTV) hat im Ausschuss für Soziales, Schule und Kultur die erste Hürde genommen und fand Zustimmung. Die Grünen enthielten sich. Die Förderung in Höhe von 19 300 Euro soll der Verein von der Stadt für 2017 zur Förderung seiner Arbeit mit Kindern und Jugendlichen bekommen, allerdings müssen vorher noch Hauptausschuss und Stadtvertretung zustimmen.

Jens Lichte (SPD).

Sozialausschuss-Vorsitzender Jens Lichte (SPD) stellte gegenüber den LN klar, dass sonst die Kinder zuzüglich zu dem Vereinsbeitrag noch das Eintrittsgeld in die Schwimmhalle tragen müssten. Das wäre für einige Familien nicht mehr bezahlbar. Lichte: „Alle sehen die gute Arbeit in der Schwimmsparte.“ Diese zu unterstützen, sei wichtig, weil heutzutage längst nicht mehr alle Kinder schwimmen könnten. Außerdem sei die Schwimmsparte landesweit auch ein Aushängeschild für die Stadt durch ihre vielen Meister- und Vizemeistertitel. Lichte räumte ein, dass es gleichzeitig schwer zu erklären sei, dass andere Vereine nicht so eine hohe Förderung bekämen. „In meiner Fraktion ist das hart diskutiert worden.“

Vor einem Jahr hatte es wegen der Förderung in den politischen Gremien noch heftige Kämpfe um eine noch höhere Förderung gegeben. Der MTV kämpfte darum, diese zu erhalten. Über Jahre, noch unter der Ära von Bürgermeister Hans-Joachim Hampel (CDU), war die Förderung immer stillschweigend gewährt worden – bis das irgendwann den Politikern auffiel.

Mit dem MTV hat man sich deshalb jetzt geeinigt, dass für das kommende Jahr dieser Zuschuss noch gewährt werden solle. Danach müsse der MTV aber selbst Vorschläge erarbeiten, wie man den Zuschussbedarf für das Jahr 2018 um die Hälfte reduzieren könne, erklärte Jens Lichte den LN.

Davon abgesehen sieht Lichte die Diskussion um die Erhaltung des Bad Segeberger Hallenbads noch ganz am Anfang. „Die Nachricht über Sanierungskosten von einer Million Euro hat uns alle geschockt.“

Doch zahlreiche Maßnahmen könnten über die kommenden Jahre gestreckt werden.

wgl

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