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„Man ist hier nie allein“

Fahrenkrug „Man ist hier nie allein“

Ausgebucht: Wer in die genossenschaftliche Wohnanlage in Fahrenkrug einziehen will, muss warten. Über 70 Mitglieder hat die Genossenschaft - und alle Wohnungen sind vermietet.

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Für Ulrike Klinckmann war lange klar, dass sie im Alter in ein Wohnprojekt mit anderen ziehen möchte: „Es war die richtige Entscheidung.“

Quelle: nam

Fahrenkrug. Bei der Grundsteinlegung für das Seniorenwohnprojekts in Fahrenkrug im Sommer 2013 durfte Ulrike Klinckmann selbst einen Stein setzen. „Für meinen Mann und mich war immer klar, dass wir in ein gemeinsames Wohnprojekt ziehen wollen“, erzählt die heute 57-Jährige. Als im Dorf die Planungen für eine genossenschaftliche Wohnanlage begannen, war das Paar sofort dabei und kaufte sich ein. 1000 Euro kostet ein Anteil.

„Was willst du denn in so einem Altenheim?“, sei sie von Skeptikern häufig gefragt worden. „Da muss man einiges an Aufklärung leisten“, sagt Klinckmann und muss lachen. Dass jeder seine eigene Wohnung hat etwa und seinen Haushalt alleine führt. Seit zwei Jahren lebt Klinckmann nun im Staffelgeschoss der Wohnanlage mit 30 Einheiten. Ihr Mann hat den Bau leider nicht mehr erlebt. 60 Quadratmeter groß ist die Wohnung. Dafür mussten Klinckmanns damals 20 Anteile kaufen. Für die kleineren Wohnungen sind es zehn Anteile, für die größeren bis zu 110 Quadratmetern entsprechend mehr.

„Man kann aber auch nur einen Anteil kaufen, um einen Fuß in der Tür zu haben“, sagt Klinckmann, ehrenamtliches Vorstandsmitglied der Genossenschaft und zuständig für die Verwaltung der Wohnungen.

Über 70 Mitglieder habe die Genossenschaft, alle Wohnungen seien vermietet, es gibt eine Warteliste von Einzugswilligen. Auch von außerhalb.

4,4 Millionen Euro hat der Bau gekostet, 15 Prozent haben die Genossen an Eigenmitteln aufgebracht, 20 Prozent sind öffentliche Förderung der Investitionsbank, der Rest bankenfinanziert. „Bei uns war das mit der Investitionsbank noch einfacher“, sagt Klinckmann. Eine 100-prozentige Vermietung der Wohnungen vor Baubeginn sei nicht notwendig gewesen. Der Vorteil der Fahrenkruger: Sie haben mit dem Pflegedienst Hospital@Home im Erdgeschoss einen gewerblichen Mieter sagt Almuth Wardin vom Architekturbüro „Meier & Moss“. Der Vorteil gegenüber ähnlichen Projekten in Garbek und Nahe, die Schwierigkeiten haben, öffentliche Gelder zu erhalten. Dabei zeige das Beispiel Fahrenkrug, wie gut ein genossenschaftliches Projekt laufen kann, findet Architekt Eckehard Meier.

Für Klickmann war der Einzug in die Wohnanlage der richtige Schritt: „Man ist nie allein, man hilft sich.“ Das habe sie auch schon erlebt, als sie sich den Fuß gebrochen hatte. „Da haben sich die Nachbarn rührend um mich gekümmert.“ Allein wäre es schwierig geworden.

 nam

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