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Segeberg Marathondienst im Zeichen der Wahl
Lokales Segeberg Marathondienst im Zeichen der Wahl
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22:18 23.09.2013
Landrätin Jutta Hartwieg (5. v. rechts) ist kraft Amtes Wahlleiterin. Bei ihrem Mitarbeiter-Team liefen alle Fäden zusammen. Die Frau mit der größten Erfahrung ist dabei Carola Boldt (6. von rechts), die seit 1992 in der Kommunalaufsicht des Kreises arbeitet: 18 Wahlen hat sie bereits mit organisiert. Quelle: Fotos: Petra Dreu

Für die Kreistagspolitiker und Politik affine Segeberger ist es zu einer lieb gewordenen Tradition geworden, nach dem Schließen der Wahllokale im Kreistagssitzungssaal auf die Ergebnisse der einzelnen Städte und Gemeinden zu warten. Dafür, dass alles so läuft, wie es läuft, sorgen mehr als 15 Verwaltungsmitarbeiter, die nicht nur von der Landrätin viel Lob für ihren Einsatz bekommen.

Im Kreistagssitzungssaal werden die Einzelergebnisse mit einem Beamer an die Wand geworfen, damit auch jeder die Zahlen erkennen kann. Im Foyer ist eine kleine Fersehecke eingerichtet, in der „Mister Wahlen“ Jörg Schönenborn die neusten Hochrechnungen verkündet und in der die einen jubeln und die anderen mit versteinerter Miene das Geschehen verfolgen. Dass sie es können, haben sie Olaf Kuhlbrodt zu verdanken, der seinen Dienst um 16.20 Uhr begann. Er ist „ Herr der Technik“, der dafür sorgt, dass alles richtig verkabelt ist und läuft.

Währenddessen eilen Chantale Kruse (22) und Kristina Haß (19) geschäftig hin und her, heften Zettel an die Stellwände und laufen wieder zurück. „Läufer“ heißen die beiden Azubis am Wahlsonntag, dieser Bezeichnung machen sie an diesem Tag alle Ehre.

Gut 15 Minuten nach dem Schließen der Wahllokale beginnt die heiße Phase in der Meldestelle der Kreisverwaltung. Dort arbeiten diejenigen, die sich freiwillig zum Wahldienst gemeldet haben. Unter ihnen hat Carola Boldt die meiste Erfahrung. Seit 1992 arbeitet sie in der Kommunalaufsicht. 1999 war sie an ihrer ersten Wahl beteiligt, mit der das Europaparlament gewählt wurde (zwei weitere fanden 2004 und 2009 statt). Vier Bundestagswahlen (2002, 2005, 2009 und 2013), vier Landtagswahlen (200, 2005, 2009 und 2012), drei Kommunalwahlen (2003, 2008 und 2013) und zwei Landrats-Direktwahlen (2002 und 2008) hat sie durchgeführt und mitgemacht. Die spannendste Wahl, die sie erlebt hat, sei die Direktwahl 2008 der Landrätin gewesen. „Das Ergebnis war so eng. Die Wahl blieb spannend bis zum Schluss“, erzählt Carola Boldt. Am Wahlsonntag begann ihr Dienst um 8 Uhr. Er endete um 23 Uhr nach der Meldung von Norderstedt. Damit ist die Wahl für sie noch nicht vorbei.

Bis Mittwoch wird fleißig nachgerechnet.

pd

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