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Segeberg Mehr Geld für Sport und für die Volkshochschulen
Lokales Segeberg Mehr Geld für Sport und für die Volkshochschulen
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10:13 22.11.2016
Noch ein bisschen Zukunftsmusik: Ab 2018 hätte der Segeberger Ruderclub gern eine neue Steganlage auf dem Großen See. FOTO: KULLACK

Der Ausschuss für Bildung, Kultur und Sport des Segeberger Kreistages hat es vorgemacht – wenn jetzt auch Hauptausschuss (6. Dezember) und der Kreistag (8. Dezember) zustimmen, erhöhen sich die Kreiszuschüsse für Sportförderung und die 14 Volkshochschulen im Kreis in den nächsten Jahren kräftig.

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„Nach Jahren des Sparens können wir das Niveau anheben.Henning Wulf, Hauptausschuss

Der Ausschuss verdoppelte den Ansatz für „investive Sportförderung“ von 240 000 auf 480 000 Euro. Und was die Volkshochschulen angeht, ging der Ausschuss noch um über 4000 Euro über den Erhöhungsvorschlag der Verwaltung hinaus.

Die Kreisarbeitsgemeinschaft der Volkshochschulen – deren Vorsitzender der Bad Segeberger VHS-Leiter Michael Kölln ist – hatte eine Erhöhung von 85000 auf 125000 Euro pro Jahr beantragt. Dem stimmte der Ausschuss fraktionsübergreifend zu und schuf dazu einen Inflationsausgleich von 4250 Euro pro Jahr. „Die Volkshochschulen nehmen mit ihrer Arbeit immer schon eine immens wichtige gesellschaftliche Bildungs- und Weiterbildungsaufgabe war. Diese Arbeit gewinnt in Zeiten des Zustroms von Flüchtlingen nochmals an Bedeutung, bieten sie doch unter anderem die dringend benötigten Sprachkurse an“, erklärte Ausschussvorsitzender Christoph Lauff (CDU). Hauptausschussvorsitzender Henning Wulf (CDU) sagt zudem: „Nach Jahren des Sparens können wir das Niveau gern wieder anheben.“

Da die Sprachförderung vor allem von hauptamtlich geführten Volkshochschulen geleistet wird, erhalten die vier Schulen von Bad Segeberg, Henstedt-Ulzburg, Kaltenkirchen und Norderstedt je einen Sockelbetrag von 10000 Euro pro Jahr. Die Kreisförderung für alle 14 Volkshochschulen wird nach ihrem in Übungseinheiten umgerechneten Leistungsumfang bemessen und reicht von 3285 Euro (Alveslohe, Boostedt, Ellerau, Rickling) bis zu Norderstedt mit 22675 Euro Zuschuss. Hinzu bekommt jede der 14 Volkshochschulen einen Sockelbetrag von 1285 Euro.

Bei der Sportförderung hielt sich der Ausschuss in derselben Sitzung eng an den vom Prüfungsausschuss des Kreissportverbandes beurteilten Zuwendungsanträgen – eine Praxis, die sich bereits seit Jahren bewährt hat – erspart sie schließlich dem Kreistag lokalpatriotisches Gezerre – der Sportverband selbst hat bereits zuvor Bedarf und Bedürftigkeit sorgfältig gegeneinander abgewogen.

Um jedoch die neue Prioritätenliste des KSV abzuarbeiten, reichen die bisher eingeplanten 240000 Euro bis 2019 bei weitem nicht aus – etwa das Doppelte wäre nach Ansicht von Sportverband und Ausschusses nötig. Hauptausschussvorsitzender Henning Wulf gibt dabei zu bedenken, dass man von den Kommunen respektive den Vereinen aber auch erwarten dürfe, dass sie Erhaltungsrücklagen bilden: „Ganz wie auch ein Hausbesitzer“, sagt Wulf.

Die 21 Posten (bis 2017) reichen von besserer Hallenbeleuchtung in Trappenkamp (800 Euro), Umzäunung einer Tennisanlage in Seth (3650 Euro) bis zu 50000 Euro für den Umbau eines Tennenplatzes in Glashütte. Für 2018 etwa wünscht sich der Segeberger Ruderclub eine neue Steganlage.

 Lothar Hermann Kullack

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