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Segeberg Mehr Gestaltungsspielraum für Sülfelds Bürger
Lokales Segeberg Mehr Gestaltungsspielraum für Sülfelds Bürger
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20:20 16.07.2016

Im Rahmen der Städtebausanierung hatte Sülfeld in den 1990er Jahren fünf Millionen D-Mark erhalten. Unter anderem wurden Sandwege gepflastert, der Dorfanger verschönert und eine große Grünfläche am Wischhof angelegt. Um das einheitliche Bild des historischen Ortskerns zu erhalten, wurde eine Gestaltungssatzung aufgestellt. Diese sollte vor drei Jahren überarbeitet werden, kam jedoch nie zum Abschluss. Nun wurde eine Neufassung in Auftrag gegeben. Etwa 20 bis 30 Veränderungen enthält die neue Satzung, so wurde sie zum Beispiel auf den heutigen Stand bezüglich Satellitenantennen und Solaranlagen gebracht. „Außerdem ist sie bürgerfreundlicher geworden“, so Bürgermeister Karl-Heinz Wegner (CDU). Rotklinker und eine Reihe von Fassadenfarben dürfen die Sülfelder im Ortskern nutzen, allerdings keine mediterrane Wohnsiedlung anlegen. Müssen Fenster erneuert werden, sind Sprossenfenster vorgeschrieben. Letztlich stimmten die Gemeindevertreter mehrheitlich der Neufassung zu. Sie ist frühestens in einem halben Jahr für die Bürger rechtskräftig.

Die Planungen für das Baugebiet im Bereich der Elmenhorster Chaussee sind indes fortgeschritten und erste Bauinteressenten da. Ein Grund für den Gemeinderat, der neuen Straße einen Namen zu geben.

Sonnenberg und Huuskoppel standen zur Auswahl. Einstimmig wurde Huuskoppel gewählt.

Der Motor- und Sport-Club Sülfeld benötigt außerdem Stauraum für Materialien. Nun soll ein Container gekauft werden, der auf dem Bauhof der Gemeinde stehen wird. Da der Verein etabliert, über die Grenzen Sülfelds bekannt ist und noch nie zuvor um einen Zuschuss geben hat, gewährten die Gemeindevertreter einen einmaligen Zuschuss von 500 Euro. Um einen Leitfaden für gemeindliche Zuschüsse für Vereinsarbeit zu entwickeln, forderte Thomas Ahnfeldt (CDU- Fraktionsvorsitzender) erneut eine Vereinsaufstellung vom Amt.

Die Gemeindebücherei soll unterdessen attraktiver werden und dem geänderten Nutzerverhalten Rechnung tragen. Die „Onleihe Schleswig-Holstein“ schwebt der CDU-Fraktion vor. Auf 30000 E-Books, E-Papers und Hörbücher hätten Büchereinutzer dann Zugriff. Die Einrichtung der Onleihe beträgt einmalig 2750 Euro, dazu kommen etwa 1000 Euro jährlich für die Gemeinde an Nutzungsgebühren. Einstimmig entschieden sich die Gemeindevertreter das Geld in den kommenden Haushalt zu stellen und Anfang 2017 mit der Onleihe zu beginnen.

Des Weiteren entschied sich die Gemeinde für ein neues Feuerwehrfahrzeug (LF20) für 317000 Euro sowie die Anschaffung neuer Spielgeräte für über 6000 Euro.

sd

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