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Segeberg Mehr Unfälle, aber weniger mit Verletzten
Lokales Segeberg Mehr Unfälle, aber weniger mit Verletzten
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21:13 26.08.2017

Im Kreis Segeberg ist im vergangenen Jahr die Anzahl der Verkehrsunfälle im Vergleich zum vorherigen Jahr um 322 (2016: 8231, 2015: 7909) gestiegen. Die Zahl der Unfälle, bei denen Personen verletzt wurden, ist dagegen um 26 gesunken (2016: 1196, 2015: 1222). Das teilt die Krankenkasse IKK classic mit.

Insgesamt kamen im Vorjahr im Kreis 1585 Unfallopfer zu Schaden, 28 mehr als im Jahr 2015 (1557). 212 Unfallopfer wurden im vergangenen Jahr so schwer verletzt, dass sie für mindestens 24 Stunden im Krankenhaus aufgenommen werden mussten (2015: 163). An den Unfallfolgen sind sieben Personen verstorben, eine weniger als im Jahr 2015 als es acht Tote waren. Im laufenden Jahr wurden bis Ende Mai bei 3416 Unfällen im Straßenverkehr 598 Menschen verletzt, 75 davon schwer, sieben verstarben.

In ganz Schleswig-Holstein ist 2016 die Zahl der Verkehrsunfälle von 85346 in 2015 um fast 100 gestiegen (2016: 85443). Bei 12783 Unfällen (88 mehr als 2015) sind insgesamt 16593 Personen verunglückt, 108 mehr als im Jahr davor.

Insgesamt sind im Vorjahr 114 Menschen an Unfallfolgen gestorben, sieben mehr als es noch 2015 waren. Im laufenden Jahr 2017 wurden bis einschließlich Mai von der Polizei landesweit bisher 34806 Unfälle gemeldet, bei denen 6061 Personen verletzt wurden, 43 davon tödlich. Die Basis für die Mitteilung lieferte der statistische Bericht „Straßenverkehrsunfälle“ vom Statistischen Amt für Hamburg und Schleswig-Holstein.

„Die landesweiten Veränderungen beim Verkehrsunfallgeschehen im Jahr 2016 erscheinen auf dem ersten Blick als nicht signifikant“, erklärt Peter Rupprecht von der IKK classic zu den Zahlen. Betrachtet man aber die Daten einzelner Kreise und der kreisfreien Städte, sehe die Entwicklung sehr unterschiedlich aus. Demnach gab es die stärkste Steigerung von Verkehrsunfällen im Jahr 2016 mit plus 331 im Kreis Stormarn (2016: 7284). Im Kreis Nordfriesland ist die Zahl am stärksten gesunken, von 4813 im Jahr 2015 auf 4446 im Vorjahr 2016. Allerdings gab es ebenfalls in Nordfriesland mit 1155 (plus 107) den größten Zuwachs an Verletzten.

LN

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