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Segeberg Messerstecherei: Wurde nun die Tatwaffe entdeckt?
Lokales Segeberg Messerstecherei: Wurde nun die Tatwaffe entdeckt?
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21:26 19.05.2016
Die Suche nach der Tatwaffe in unmittelbarer Nähe des Tatorts war erfolglos geblieben. Quelle: nam
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Bad Segeberg

Es gibt Neues im Fall der Messerstecherei, bei der in der Nacht zum 1. Mai ein 25-jähriger Segeberger den Tod fand. „Möglicherweise haben wir die Tatwaffe gefunden“, erklärte ein Sprecher der Polizeidirektion Kiel gegenüber den LN.

Noch Tage nach der Tat hatte die Polizei mit einem Großaufgebot in der Gegend an der Schule am Burgfeld nach dem Messer gesucht. Sogar Taucher waren im Einsatz, um den hüfttiefen Schulteich nach der Tatwaffe abzutasten. Ein „Hinweis aus der Bevölkerung“, so der Polizeisprecher, führte nun zum Messerfund. Das Messer wird von Zeugen des Streits als sehr ungewöhnlich beschrieben: Es soll eine Klingenlänge von 40 bis 50 Zentimetern haben, also eher einer Machete oder einem Kurzschwert gleichen. Gründliche Untersuchungen im Landeskriminalamt sollen nun ergeben, ob es sich bei dem gefundenen Messer tatsächlich um die Tatwaffe handelt.

Tatverdächtigter ist weiterhin ein 27-Jähriger, der wie das Opfer Teil von rivalisierenden Gruppen war, die am Rande des „Tanz in den Mai“ in Streit geraten waren. Der 27-Jährige sitzt in U-Haft und schweigt. ark

LN

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