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Segeberg Migranten melden sich zu Wort: Ausstellung zwischen Hoffen und Bangen
Lokales Segeberg Migranten melden sich zu Wort: Ausstellung zwischen Hoffen und Bangen
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22:31 07.11.2013
Anna-Katharina Schörner und Leon Flucke lesen im Bildungswerk betroffen die Schilderungen der Asylbewerber. Quelle: Petra Dreu
Bad Segeberg

Quälende Ungewissheit, Ohnmacht und Furcht: Das Leben von Menschen, die aus Krisengebieten geflüchtet sind, ist auch dann nicht einfacher, wenn sie es geschafft haben, Krieg, Unruhen und politische Verfolgung hinter sich zu lassen. In den vermeintlich sicheren Ländern jedoch wissen sie oftmals nicht, wie es weitergeht. Dürfen sie bleiben oder werden sie wieder zurückgeschickt?

In einer Projektarbeit hatten sich 200 Konfirmanden und Schüler aus Bad Oldesloe mit den Sorgen und Nöten Asylsuchender auseinandergesetzt. Dort entstandene fiktive Tagebucheinträge; Briefe haben sie auf Aufsteller drucken lassen und unter dem Titel „Jetzt haben wir das Wort“ zu einer Ausstellung zusammengefasst, die Menschen aufrütteln und das Verständnis für das Leben der Geflüchteten wecken soll.

Das Hoffen und Bangen, das Hin und Her zwischen Trost und Aussichtslosigkeit hat zudem die junge Segeberger Fotografin Annelie Klockgeter mit ihrer Kamera eingefangen. 14 ausgewählte Fotos hat sie unter dem Titel „Grenzen los“ zusammengefasst, die ebenfalls im Bildungswerk zu sehen sind.

Organisiert wurde die Ausstellung von der Initiative „Alle in ein Boot“, die angetreten ist, um die Toleranz zwischen Deutschen und Migranten zu fördern und den Weg für mehr Verständigung untereinander zu ebnen. Wer sich die Ausstellung ansehen möchte, hat dazu noch bis zum 15. November im Evangelischen Bildungswerk des Kirchenkreises Plön-Segeberg in der Falkenburger Straße 88 Gelegenheit.

pd

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