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Segeberg Ministerbesuch auf der Baustelle
Lokales Segeberg Ministerbesuch auf der Baustelle
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20:14 16.08.2016
Der Kieler Verkehrsminister Reinhard Meyer (r.) sah sich gestern gemeinsam mit dem Bürgermeister von Wakendorf II, Hans-Hermann Schütt, den Fortgang der Bauarbeiten an der Landesstraße 75 an. Quelle: Fotos: Fuchs, Spreer

Die Landesregierung setzt ihr Vorhaben, die Landesstraße 75, die von Nahe an der Bundesstraße 432 über Henstedt-Ulzburg bis nach Elmshorn im Nachbarkreis Pinneberg reicht, von Grund auf zu erneuern. Am Dienstag inspizierte der Kieler Verkehrsminister Reinhard Meyer (SPD) die Baustelle, die inzwischen die Gemeinden Wakendorf II und Nahe erreicht hat.

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Reinhard Meyer inspizierte Arbeiten auf der L 75 bei Wakendorf II. Er verspricht systematische Erneuerung der Infrastruktur.

„Es ist gut, wenn auf

diese Weise auch etwas von unseren hohen Steuererträgen in das Hamburger Umland zurückkommt.“ Hans-Hermann Schütt, Bürgermeister

In dieses 6,3 Kilometer lange Teilstück ab der Kreisstraße 21 in Wakendorf II investiere das Land einschließlich der Ortsdurchfahrt von Nahe insgesamt etwa drei Millionen Euro, sagte Christoph Köster, zuständiger Dezernatsleiter vom Landesbetrieb Straßenbau und Verkehr. Bereits im vorigen Jahr sei der Asphalt auf der 4,2 Kilometer langen Strecke zwischen Henstedt-Ulzburg und Wakendorf II für 1,3 Millionen Euro saniert worden.

„Wir wollen damit der Bevölkerung zeigen, dass wir es ernst meinen mit unserem Vorhaben, die Verkehrsinfrastruktur im Land wieder auf Vordermann zu bringen“, sagte Verkehrsminister Meyer. So habe die Landesregierung die Investitionen in den Straßenbau seit 2011 auf jetzt 47 Millionen Euro mehr als verdreifacht.

25 Jahre lang hätten sowohl die SPD-geführten wie die CDU-geführten Landesregierungen die Infrastruktur vernachlässigt. Darum sei diese Aufgabe nicht von heute auf morgen zu erledigen, bittet der Minister um Verständnis und die Autofahrer um Geduld, wenn sie nun Umwege oder Zeitverzögerungen in Kauf nehmen müssten.

Wakendorfs Bürgermeister Hans-Hermann Schütt freut sich sehr darüber, dass nun endlich der Asphalt seiner Ortsdurchgangsstraße nicht nur an der einen oder anderen Stelle sporadisch geflickt, sondern von Grund auf erneuert wird. „Es ist gut, wenn auf diese Weise auch etwas von unseren hohen Steuererträgen in das Hamburger Umland zurückkommt.“ Daran beteilige sich seine Gemeinde mit der Erneuerung der Entwässerung, wofür sie jetzt zunächst 200000 Euro aufwende. Eine komplette Erneuerung der Kanalisation werde sie noch eine weitere Million Euro kosten.

Das greife die Nachbargemeinde Nahe nun im Zuge der Straßenerneuerung mit auf, erläuterte LBV-Dezernatsleiter Köster. „Sie saniert das komplette Entwässerungssystem in der Landesstraße für rund 1,5 Million Euro.“ Über die Bezahlung dieser Maßnahme hatte es allerdings lange Auseinandersetzungen und Verhandlungen zwischen der Gemeinde Nahe und dem Landesbetrieb Straßenbau und Verkehr gegeben. Bis man sich schließlich auf einen Vollausbau der 1000 Meter langen Strecke durch Nahe geeinigt hat. Aufgrund des schlimmen Zustands der Asphaltdecke war hier zuletzt Tempo 30 angeordnet worden.

Die Asphaltarbeiten auf der L 75 zwischen Wakendorf II und Nahe sollen spätestens Ende September fertig sein, kündigte Behördenvertreter Köster an. „Wir werden die Arbeiten abschnittsweise sanieren, um möglichst dauerhaft die Erreichbarkeit der Anliegergrundstücke zu garantieren.“ Eine großräumige Umleitung sei ausgeschildert und führe von Henstedt-Ulzburg über die L 326, L 233 und L 80 zur Bundesstraße 432.

Burkhard Fuchs

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