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Segeberg Ministerin Heinold vor dem zugigen Fenster
Lokales Segeberg Ministerin Heinold vor dem zugigen Fenster
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21:19 26.02.2016
Durch 30 Jahre alte Fenster im Finanzamt zieht‘s, zeigte der stellvertretende Leiter Dirk Thomsen der Ministerin Monika Heinold. Quelle: Kullack

Sie steht, die schwarze Null im Landeshaushalt von Finanzministerin Monika Heinold. Deshalb werden 100 Millionen Euro in das Infrastruktrurprogrammn „Impuls“ gesteckt, bei dem der Bund den Kommunen bereits 100 Millionen Euro für die energetische Sanierung gibt. Gestern kam Ministerin Heinold nach Bad Segeberg, um sich die erfolgreichen Sanierung in der Dahlmannschule und im Finanzamt anzusehen.

Diese Sanierungen erfolgten noch nach den Programmen „SchuKi“ (Energetische Sanierung von Schulen und Kindertagesstätten) und „Profi A“ (Programm für fürsorgende Finanzpolitik) — beides Programme, deren Mittel im Kern vergeben sind. Durch die Aufstockung der aus Steuern gut gefüllten Kasse ist aber wahrscheinlich, dass auch das Segeberger Finanzamt davon profitiert — zum Beispiel, was die Sanierung seiner 30 Jahre alten und zugigen Fenster angeht.

Bereits der erfolgte Einbau eines neuen Heizkessels könnte bis zu 20 Prozent Energieeinsparung bringen. Für 87000 Euro (ausschließlich aus dem Programm „Profi“ finanziert) wurde die alte Doppelkesselanlage ausgetauscht und durch ein effizienteres Brennwertgerät ersetzt. Auch Verteilung und Umwälzpumpen wurden ausgetauscht, ebenso 300 Heizkörperventile und -köpfe, Rohrleitungen wurden zusätzlich gedämmt.

Erste Station der Kieler Ministerin war gestern die Dahlmannschule. Monika Heinold: „Der Wille zum Sparen gehört zur Grundausstattung einer Finanzministerin. Umso mehr freue ich mich über den Erfolg unserer Programme zur energetischen Sanierung. Die Dahlmannschule erwartet ein Einsparvolumen von über 20 Prozent bei den Energiekosten. Beim Finanzamt sind bereits 15 Prozent Energieeinsparung messbar. Das entlastet die Haushalte und schont gleichzeitig die Umwelt.“

Vor allem freute sich Heinold, dass die Stadt Bad Segeberg selbst rund 400 000 Euro für die energetische Sanierung in die Hand nahm — angesichts der knappen Kassen der Kommunen keine Selbstverständlichkeit, wie die Finanzministerin meinte. Hinzu kamen 65000 Euro aus Kiel aus dem SchuKi-Programm. Dafür wurden die Außenfassade der Sporthalle sowie die Decke der dort integrierten Parkgarage saniert. Der rechnerische Primärenergiebedarf sank nach Abschluss der Maßnahme von 269,6 Kilowattstunden pro Quadratmeter auf 206, 2 kWh/qm.

Insgesamt, so Ministeriumssprecher Eugen Witte seien vom 11,5 Millionen Euro umfassenden SchuKi-Programm 900000 Euro im Kreis Segeberg verbaut worden.

Lothar Hermann Kullack

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