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Mit Disziplin zur Akrobaten-Show

Trappenkamp Mit Disziplin zur Akrobaten-Show

Alle zwei Jahre geht die Hamburger Zirkusschule „TriBühne“ auf zweiwöchige Fahrt. Dann wird eine der fünf Produktionen gezeigt. „Gudrun, das Sockenmonster“ heißt das Stück, das jetzt in Hutzfeld und Trappenkamp präsentiert wird.

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Eine Aufgabe der „großen Jungs“ ist der Aufbau der Zelte. Hier schlagen Mark (l.) und Emil die Pfosten für ein weiteres Schlafzelt ein.

Quelle: Fotos: Domann

Trappenkamp. Die Kuppel des bunten Zirkuszeltes blitzt durch die Bäume des Sportgeländes hindurch. Jugendliche und Erwachsene schlagen neben dem großen Zelt kleinere Zelte auf. Metallstangen werden in den Boden gehämmert, Planen daran befestigt. Im Handumdrehen entsteht eine kleine Zeltstadt für den Wanderzirkus „TriBühne“. „Ich hatte gar nicht so viel erwartet“, sagt Hans-Henning von Reichenbach, Vorsitzender des TV Trappenkamp. Gern habe der Verein die Fläche zur Verfügung gestellt, biete er doch nun Kindern und Jugendlichen Raum, sich zu entfalten. Gerade biegt eine Gruppe von Mädchen auf den Platz. Morgens sind sie in Hutzfeld mit dem Fahrrad gestartet. Dort gab’s die ersten Auftritte.

LN-Bild

Zirkusschule „TriBühne“ gastiert mit dem Programm „Gudrun, das Sockenmonster“ in Trappenkamp.

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Alle zwei Jahre geht die Hamburger Zirkusschule „TriBühne“ auf zweiwöchige Fahrt. Dann wird eine der fünf Produktionen gezeigt. „Gudrun, das Sockenmonster“ ist es in Hutzfeld und Trappenkamp: Für Lisa sind die Nächte unruhig. In ihrem Zimmer wimmelt es von Sockenmonstern, vor denen sie sich fürchtet. Mit Hilfe ihrer Freunde gelingt es Lisa, ein Monster zu fangen. So erfährt sie, dass die Monster nicht gruselig sind und sie ihrerseits Angst vor den Menschen haben. „Es geht um Ängste und kindliche Helden“, erklärt Conny Haddorp, die mit ihrem Mann Harms, selbst Artist, und Holger de Vries 1999 den Verein gegründet hat. „Wir sind Diplomsportler und haben einen pädagogischen Hintergrund. Wir wollten Sport, Kultur und Pädagogik zusammenbringen, ein Zirkus ist ein gutes Medium dafür.“ Denn Disziplin und Zusammengehörigkeitsgefühl seien für eine gelungene Show wichtig.

Derzeit gehen etwa 250 Kinder und Jugendliche im Alter von fünf bis 25 Jahren in die Zirkusschule. Sie werden wöchentlich in unterschiedlichen Altersgruppen unterrichtet, lernen Einradfahren, Kugellaufen, Jonglage, Trapez, Akrobatik, Tanz, Schauspiel und mit Feuer umzugehen. 56 Kinder und Jugendliche sind nun mit dem Wanderzirkus unterwegs und verbringen ihre Sommerferien gemeinsam.

Eine von ihnen ist Elena Zantner. Die 15-Jährige spielt die Lisa und ist seit acht Jahren in der Zirkusschule. „Man kennt sich, wir sind fast eine Familie. Es macht einfach Spaß“, sagt sie.

Auch Philippa, die von allen nur „Piper“ genannt wird, ist begeistert vom Wanderzirkus. „Ich bin dabei, weil ich gerne mal etwas aufführen wollte“, betont die Achtjährige. Außerdem habe sie neue Freunde gefunden. Ihr Vater Freder Alfonso gehört zu den Eltern, die mitreisen und mithelfen. „Es ist ein großartiges Projekt. Alle Kinder dürfen und können hier mitmachen und blühen dabei auf.“ Der Zirkus tue jedem gut. Und auch die großen Jungen Mark und Emil schwärmen. Sie dürfen mit Feuer arbeiten. Super sei auch, dass es im Zirkus so familiär sei, man mit jedem reden könne und es nie langweilig sei. „Am Ende der zwei Wochen hören wir häufig, dass unsere Teilnehmer gern dabei sind, weil sie hier so sein dürfen wie sie sind, mit allen ihren Ecken und Kanten. Sie werden gewertschätzt“, sagt Conny Haddorp.

Vorstellungen heute und am Freitag

Der Wanderzirkus „TriBühne“ ist in Trappenkamp auf dem hinteren Sportplatz des Geländes des TVT zu Gast. Die Kinder und Jugendlichen zeigen die Produktion „Gudrun, das Sockenmonster“ heute und am Freitag, 4. August, jeweils um 15 Uhr. Die Show dauert etwa zwei Stunden mit Pause. Danach wird noch eine Stunde Mitmachzirkus angeboten. Karten gibt es an der Tageskasse, die eine halbe Stunde vor der Vorstellung am Zirkuszelt geöffnet ist. Erwachsene zahlen vier Euro, Kinder drei Euro. sd

 Silvie Domann

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