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Mit Tempo 170 über die Piste

Kaltenkirchen/Stuvenborn Mit Tempo 170 über die Piste

Röhrende Motoren, viel Tempo, rasante Fahrmanöver, das sind die Zutaten für den Rallyesport. Und den gibt’s auch im Kreis Segeberg: Am Wochenende fand die 48. ADAC Rallye Atlantis in Kaltenkirchen und Umgebung statt.

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Mit reichlich Tempo jagten die Teilnehmer, hier Thomas Klüver und Kerstin Heintze, über den Rallye-Parcours.

Quelle: Fotos: Silvie Domann

Kaltenkirchen/Stuvenborn. Da diese Veranstaltung die letzte von vier Rallyes innerhalb von nur vier Wochen war, hatte sich das Teilnehmerfeld erheblich reduziert. Nur 29 Teams, überwiegend aus Norddeutschland, nahmen an den vier Wertungsprüfungen der Rallye Atlantis teil. Sieger wurden Martin Schütte mit Beifahrerin Kerstin David. Auf dem Kaltenkirchener Festplatz koordinierte Dr. Martin Schweiger die medizinische Versorgung. Der Verbandsarzt des Deutschen Motorsport-Bundes (DMSB) sorgte dafür, dass an jeder Wertungsprüfung ein Notfallmediziner und Rettungswagen stand.

LN-Bild

Röhrende Motoren, viel Tempo, rasante Fahrmanöver, das sind die Zutaten für den Rallyesport. Und den gibt’s auch im Kreis Segeberg: Am Wochenende fand die 48. ADAC Rallye Atlantis in Kaltenkirchen und Umgebung statt.

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Bereits von Weitem sind die Rallyeautos zu hören, laut heulen die Motoren auf den langen Geraden auf. Die Tachonadel vibriert bei Tempo 170. Plötzlich ein Knallen und Knattern der Fehlzündung, die Kurve im rechten Winkel hat gerade so gepasst. Zuschauer stehen im Maisfeld bei Wertungsprüfung zwei in Stuvenborn, sie winken, jubeln, klatschen, machen Fotos von den Lokalmatadoren, denn vier Rallye-Teilnehmer kommen aus dem Kreis Segeberg.

Einer von ihnen ist Thomas Puls aus Stuvenborn. Der 57-Jährige betreibt seit 1979 Motorsport. Erst als Fahrer, seit 1982 hat er die wichtige Funktion des Beifahrers inne. „Links sitzen Leute, die das besser können, außerdem macht es großen Spaß, schnell bewegt zu werden“, sagt Puls. Er ist amtierender Schleswig-Holstein Rallyecup-Meister und begleitet als Beifahrer Stephanie Zorn aus Klein Nordende in ihrer ersten Saison. „Steffi ist eine der schnellsten Frauen im deutschen Rallyesport“, sagt er. Morgens sind die beiden mit einem normalen Auto die Strecken abgefahren. Steffi Zorn hat die nötigen Rennangaben wie Streckenbeschaffenheit, Kurvenlage und -radius diktiert. „Ich schreibe das auf und beginne immer von unten auf meiner Seite“, erklärt Puls. Im Anschluss wird die Route noch einmal abgefahren, dann liest Puls seine Aufzeichnungen vor und Steffi Zorn korrigiert gegebenenfalls. „Der Rhythmus muss passen, ich darf nicht zu viel und zu schnell ansagen.“ Denn „100, R2“

bedeutet für die Fahrerin in „100 Meter ist eine rechte Kurve mit rechtem Winkel“.

Gleichzeitig muss das auch umgesetzt werden. Die Strecken sind relativ schnell und schmal, da bleibe wenig Platz für Fehler, erklärt Stephanie Zorn. Und so sei ein gesundes Mittelmaß nötig, um durch die Prüfung zu kommen und vielleicht zu gewinnen. Bereits im vergangenen Jahr hatte die 38-Jährige gute Chancen zu gewinnen, doch kurz vor dem Ziel hatte ihr Renault Clio einen Getriebeschaden. „Ich habe den Torbogen gesehen, doch konnte nicht durchfahren, das war schon deprimierend.“ Aber auch dieses Mal streikt die Technik: Bereits in der ersten Wertungsprüfung setzt die Kupplung aus.

Von Silvie Domann

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