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Segeberg Mit Wissen und Geschicklichkeit durch den Wald
Lokales Segeberg Mit Wissen und Geschicklichkeit durch den Wald
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20:42 12.10.2016
Waldpädagogin Friederike Conrad (l.) und Taline Kronberg aus dem Freiwilligen Sozialen Jahr im Erlebniswald zeigten den Besuchern, wie die Säge zum „Singen“ zu bringen ist. Quelle: mr

Gute Zusammenarbeit und Wissen rund um die Natur waren im Erlebniswald Trappenkamp gefragt. Bei den Familienwaldspielen mussten die Teilnehmer Fragen rund um das Gehölz und seine Bewohner beantworten und viele Geheimnisse lüften. Rund 50 Familien nahmen an dem Quiz teil.

„Hoch hinaus zum Licht“ lautete der Titel der ersten Station bei den Familienwaldspielen. Meike Hilgerdenaar, Praktikantin im Erlebniswald Trappenkamp, kümmerte sich hier um die Teilnehmer. „Was will denn im Wald hoch hinaus zum Licht“, fragte die Forstwissenschaftsstudentin aus Reinfeld die jungen Besucher. Nach kurzer Nachdenkzeit war klar: Pflanzen brauchen das Licht, um Photosynthese betreiben zu können.

Nach dem Wissenstest war Geschicklichkeit gefragt. Mit kleinen Holzstücken mussten die Familien einen möglichst hohen Turm bauen. „Es ist sehr interessant“, meinte Kara von Lingelsheim. Die Fünfjährige aus Westerrade ging zusammen mit ihrer Mutter Drotha über den Familienerlebnispfad. „Es geht um die Zusammenarbeit der Familienmitglieder“, erklärte Friederike Conrad den Zweck der Waldspiele. Die Waldpädagogin organisierte die Veranstaltung mit vielen Helfern und zeigte sich mit der guten Resonanz trotz des schlechten Wetters zufrieden. „Es wird gut angenommen“, sagte die Erlebniswald-Mitarbeiterin. Wissen und Geschicklichkeit einer Einzelperson brachten bei den Spielen nicht viel. Gemeinsam konnten die Teilnehmer kleine Baumstücke transportieren. „Dafür hat jede Familie fünf Minuten Zeit“, erklärte Luka Kappert, ehrenamtliche Helferin. An Station 3 waren gute Augen und ein wenig Geduld hilfreich. Vier Tiere – Dachs, Hase, Marder und Waschbär – waren zwischen den Pflanzen zu entdecken. Um Schnelligkeit ging es an Station vier. Holzstämme sollten innerhalb einer möglichst kurzen Zeit in Stücke geschnitten werden. Beim Bestimmen der Baumarten konnte gemeinschaftliches Wissen Gold wert sein. Es gab nur wenige Hinweise, um die Unterschiede zwischen Ahorn, Buche, Eiche und Co. herauszufinden. Am Ende wurden die Laufzettel mit den Ergebnissen im Waldhaus abgegeben. Für die lütten Teilnehmer gab kleine Überraschungen und Urkunden.

mr

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