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Mit einem beherzten Sprung ins Berufsleben

Trappenkamp Mit einem beherzten Sprung ins Berufsleben

Gestern gingen die neuen Auszubildenden an den Start – Gemeinschaftserlebnis am Teamtower für 19 junge Leute, die in der Firmengruppe Pelz lernen.

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. . . oder das auf dem Boden liegende Seil nicht verlassen und nur Halt am zukünftigen Kollegen finden.

Trappenkamp/Bad Segeberg. „Jippiiii! Mehr!“ In einer Mischung aus Erleichterung und Stolz schreit ein junger Mann, der im Sicherheitsgeschirr an einem Stahlseil baumelt, seine Freude raus. 320 Meter ist er „geflogen“. Aus 22 Metern Höhe, von der oberen Plattform des Teamtowers im Erlebniswald Trappenkamp aus, ging es gut gesichert und in rasanter Fahrt zur Landeplattform und ins Berufsleben. Wie für ihn fing für rund 1000 junge Erwachsene aus Segeberg gestern das Arbeitsleben an. Am Anfang steht da meist ein Betriebsrundgang, das Kennenlernen der ersten wichtigen Regeln am neuen Arbeitsplatz. Bei der Unternehmensgruppe Pelz bedeutete das für 19 angehenden Industriekaufleute, Maschinen- und Anlagenführer, Lageristen und Elektroniker der erste Betriebsausflug, inklusive schärfen des Wir-Gefühls mit viel Action.

LN-Bild

Gestern gingen die neuen Auszubildenden an den Start – Gemeinschaftserlebnis am Teamtower für 19 junge Leute, die in der Firmengruppe Pelz lernen.

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Ausbildungsberufe im Wandel

328 anerkannte Ausbildungsberufe gibt es in Deutschland. Ihre Standards unterliegen einer ständigen Anpassung an Gesetze und neue Technologien sowie der Internationalisierung der Berufsbildung. Beispiel: Der Fischwirt, für den gestern eine neue Ausbildungsverordnung in Kraft getreten ist. Sie teilt den Beruf in zwei Fachrichtungen: „Aquakultur und Binnenfischerei“ sowie „Küstenfischerei und kleine Hochseefischerei“.

Alles ist neu: die zukünftigen Kollegen, das Umfeld eines Betriebes, die Arbeitszeit. „Bei 700 Mitarbeitern kann man sich als Neuling schon einsam fühlen. Wir wollen ein entspanntes Kennenlernen“, sagt Personalreferentin Nicole Lüttich. Geocaching, Klettern, zusammen Grillen – ein Unternehmen kann im besten Fall fast wie eine große Familie sein. Morgens noch waren die 16- bis 24-Jährigen ein etwas schüchterner Haufen, der gespannt war, was nun kommt. Nach dem Mittagessen sind erste Kontakte geknüpft, die Atmosphäre locker. „Ich habe so schlecht geschlafen, nun ist alles halb so wild“, sagt der 16-jährige Marcel Brandt und Janne Stolten aus Sülfeld räumt ein: „Ich hatte mir meinen ersten Tag ganz anders vorgestellt – aber es ist cool.“

„2016 ist mit 19 Auszubildenden für uns Rekord“, sagt Nicole Lüttich. Ein Blick in die Statistik der Handwerkskammer bestätigt diesen positiven Trend. Die Zahl der dort neu abgeschlossenen Lehrverträge ist im Kreis Segeberg auf 438 gestiegen, das sind 21,67 Prozent mehr als im Vorjahr. Und bei der IHK zu Lübeck hat man im Juli fürs Segebergische ein Plus von fast elf Prozent verzeichnet, von 500 auf 560 Verträge.

Beim Wege-Zweckverband haben gestern elf junge Leute angefangen, die in den kommenden Jahren Straßenwärter, Fachkräfte für Abfallwirtschaft und Kreislauf sowie Abwassertechnik, KFZ-Mechatroniker werden. Und beim Holzfachbetrieb „Jorkisch“ aus Daldorf findet sich unter den sechs Lehranfängern erstmals auch ein angehender Holzmechaniker. Auch haben über 30 Bankkaufleute ihre Ausbildung in der Region begonnen.

Doch nicht überall ist für die Neuen gestern der Startschuss gefallen. Bei Möbel Kraft geht es für die 16 Azubis erst am 1. September los. „Die Sommerferien sind in diesem Jahr so spät, dass wir den Ausbildungsstart entsprechend angepasst haben“, sagt Hausleiter Peter Kruse. Am ersten Tag werde der berufliche Nachwuchs traditionell von den anderen Ausbildenden willkommen geheißen. Erst nach einem Betreibsrundgang und einem gemeinsamen Mittagessen geht es in die einzelnen Abteilungen. Kruse: „Die Eingewöhnung geht dann sehr schnell: Nach höchstens zwei, drei Wochen fühlen sich die neuen Azubis bei uns heimisch.“

Heike Hiltrop

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