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Segeberg Motto im Feriencamp: Ich bin okay! Du bist okay!
Lokales Segeberg Motto im Feriencamp: Ich bin okay! Du bist okay!
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21:20 28.07.2016
Patricia (13, l.) und Jade (10) hatten im Camp, wie 28 weitere Kinder, eine Woche lang viel Spaß mit pädagogischem Hintergrund. Quelle: Fotos: Hiltrop

Wertschätzung des anderen, Vertrauen, Kinderrechte und Selbstbestimmung: darum ging es den Pädagogen vom Ferienhof Klint in den vergangenen Tagen beim Feriencamp der Wankendorfer Wohnungsbaugenossenschaft. Den Kindern ging es um den gemeinsamen Spaß, das Erlebnis als großes Abenteuer weg von Zuhause. Und beide Seiten zogen gestern ein positives Fazit.

Eine gemeinsame Woche liegt hinter 30 Mädchen und Jungen aus Wohnquartieren der Wankendorfer.

„Ich bin okay! Du bist okay!“ So lautete das Motto des diesjährigen Camps. Es ist eines von vielen sozialen Projekten und Angeboten für Familien aus den Quartieren der Genossenschaft. 30 Jungen und Mädchen aus Wahlstedt, Trappenkamp, Itzehoe, Plön, Schwentinetal, Lütjenburg und Preetz, darunter auch fünf Flüchtlingskinder aus Syrien, nahmen dieses Mal daran teil. Eine wichtige Rolle nahmen dabei die kleinen Heldinnen und Helden der schwedischen Kinderbuchautorin Astrid Lindgren ein. Denn Lotta aus der Krachmacherstraße, Pipi Langstrumpf und Michel aus Lönneberga würden den Kindern sehr gut vermitteln, wie wichtig es ist respektvoll und gewaltfrei miteinander umzugehen.

„Es ist großartig, wie viel Potenzial Kinder in sich haben“, so Camp- leiter und Pädagoge Volker Sievers. Als vorbildlich bezeichnet er, „wie die Wankendorfer hier Verantwortung übernimmt“. „Ich stelle immer wieder fest, wie wertvoll das Angebot für unsere Mieter ist und merke wie nachhaltig es ist“, unterstreicht Susanne Böckmann, zuständig für eben solche sozialen Projekte, zu denen aber auch Angebote wie die Fahrradwerkstatt in Bad Segebergs Südstadt oder der Nachbarschaftstreff Osterkarree in Plön gehören.

Bereits zum 6. Mal wurde der Hof Am Klint in Heidmühlen zum Feriencamp für Kinder aus verschiedenen Wohnquartieren. Was 2010 als Pilotprojekt des Marketing-Arbeitskreises Schleswig-Holsteinischer Wohnungsbaugenossenschaften an den Start ging, hat sich zu einem festen Angebot gemausert. Allerdings ist der Arbeitskreis nach der ersten Auflage ausgestiegen. Die Wankendorfer macht seither alleine weiter. Gut 15 500 Euro lässt sie sich dieses soziale Engagement kosten. Die Eltern sind mit 100 Euro pro Kind dabei. Organisiert wurden alle wichtigen Dinge um das Camp herum von den Azubis Tansu Tosyali, Bente Kiesbye, Finn Friederichsen und Lea-Sophie Lagenohl. Ihr Fazit: „Es ist sehr gut, schon in der Ausbildung Kontakt zu den Mietern zu haben.“

Heike Hiltrop

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