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Müll: Segeberger müssen 2018 mehr zahlen

Bad Segeberg Müll: Segeberger müssen 2018 mehr zahlen

Die Segeberger müssen sich auf höhere Müllgebühren ab Januar 2018 einstellen. Das teilte gestern Jens Kretschmer, Vorsteher des Wege-Zweckverbandes (WZV), auf LN-Nachfrage mit. Die genaue Steigerungsrate werde für die unterschiedlichen Tonnengrößen noch berechnet.

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Quelle: dpa

Bad Segeberg. Das für die Kunden wichtige Thema wurde am Mittwoch im Abfallwirtschaftsausschuss beraten. Danach steht aber noch nicht fest, was die Kunden mit großen oder kleinen Tonnen künftig für ihre Abfallentsorgung berappen müssen. Das Tarifsystem werde noch von den Finanzexperten genau ausgerechnet, berichtete Kretschmer. Ende des Monats werde man in den WZV-Gremien die neuen Zahlen als Entwurf vorlegen und dann in der Verbandsversammlung im Dezember einbringen. Die Rücklagen, die der WZV früher noch hatte, seien nicht mehr da, gleichzeitig seien die Personalkosten gestiegen.

Kretschmer: „Da müssen wir reagieren.“ Pauschale Zahlen, Prozente kann Kretschmer jetzt noch nicht bekanntgeben, weil jeder natürlich gleich auf seine Tonnen-Kombination schaue. Das sei ein „Riesen-Rechenwerk“, die verschiedenen BioPlus-Systeme würden vermutlich auch unterschiedlich für die Verbraucher im Preis steigen. Wie, sei zwar noch nicht klar: „Eine Gebührenerhöhung haben wir definitiv aber ab Januar.“

Die neue Gebührenstaffel werde noch Ende des Monats bekanntgegeben. „Wir haben 2013 noch anderthalb Millionen Euro aus der Rücklage mitberechnet“, jetzt sei das Geld nicht mehr vorhanden. Zumal der WZV als öffentlich-rechtliches Unternehmen auch gar keine Rücklage mehr anhäufen dürfe. Für drei Jahre seien die jetzigen Gebühren kalkuliert worden, jetzt habe man diese schon überschritten. Deshalb müsse für die nächsten drei Jahre neu kalkuliert werden. Kretschmer: „Unsere Mitarbeiter sind uns lieb und teuer.“ Auch der Tarifbeitritt des WZV-Tochterunternehmens koste Geld.

Vorher habe man im Abfallwirtschaftsausschuss noch beraten, ob man diese oder jene Leistung für Gebührenzahler künftig kostenpflichtig anbieten solle, wie zum Beispiel die Sperrmüllabholung. Doch da sei man sich einig gewesen, dass sich das bisherige Modell bewährt habe, der Service solle hier gleich bleiben.

 wgl

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