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Musik, Lesungen, Bilder: Kultur aus allen Blickwinkeln

Bad Bramstedt Musik, Lesungen, Bilder: Kultur aus allen Blickwinkeln

SE-Kulturtage vom 17. September bis 9. Oktober zeigen bei 76 Veranstaltungen in 21 Orten die ganze Bandbreite des kulturellen Schaffens im Kreis Segeberg.

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Sie alle gestalten die SE-Kulturtage von 17. September bis zum 9. Oktober mit insgesamt 76 Veranstaltungen kreisweit mit.

Quelle: Fotos: Fuchs

Bad Bramstedt. Das kulturelle Leben im Kreis Segeberg ist bunt und vielfältig. Dies stellten die SE-Kulturtage wieder eindrucksvoll unter Beweis, die vom 17.

LN-Bild

SE-Kulturtage vom 17. September bis 9. Oktober zeigen bei 76 Veranstaltungen in 21 Orten die ganze Bandbreite des kulturellen Schaffens im Kreis Segeberg.

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Programm liegt ab August aus

Das gesamte Programm der SE-Kulturtage ist in einem fast 100-seitigen Programmheft abgedruckt, das von August an kreisweit öffentlich ausliegt. Es ist auch im Internet unter www.se-kultur.de einsehbar. Die Eintrittspreise variieren von null bis 15 Euro, sagt Rabea Koch. Der Kreis Segeberg fördert das Programm mit 66000 Euro. bf

September bis zum 9. Oktober 76 Veranstaltungen in 21 Städten und Gemeinden des Kreises zeigen, sagt Hans-Jürgen Kütbach.

Der Bürgermeister von Bad Bramstedt ist Vorsitzender des Vereins für Jugend- und Kulturarbeit im Kreis Segeberg, der zum dritten Mal diese Werkschau von Musikern, Künstlern, Malern, Literaten, Fotografen, Bildhauern, Sängern und Geschichtenerzählern auf die Beine stellt. „Die SE-Kulturtage stehen dieses Jahr unter dem Motto ‚Blickwinkel’, weil sie die Kunst und Kultur unseres schönen Kreises aus unterschiedlichen Sichtweisen präsentieren und erlebbar machen“, erklärt Kütbach.

Wichtig an dem Konzept der Kulturtage sei auch, dass die Kulturschaffenden kreisweit zu sehen sind. „Darum gehen wir mit den Veranstaltungen ganz bewusst in die Fläche“, sagt Kütbach. Von Großenaspe bis Norderstedt, von Bad Bramstedt bis Bad Segeberg gibt es fast überall etwas zu sehen, zu hören und zu bestaunen. Auch wenn Norderstedt und Bad Segeberg rund die Hälfte aller Kulturveranstaltungen abdecken. An der Seepromenade in der Kreisstadt werden auch am Sonnabend, 17. September, um 12 Uhr die SE-Kulturtage feierlich eröffnet. „Unser Ziel ist es damit auch, die Kulturtage zu einer identitätsstiftenden Veranstaltung für den Kreis Segeberg werden zu lassen“, sagt Vereinschef Kütbach.

Das Programm sei umfangreich, bunt und vielfältig, erklären Edda Runge und Rabea Koch vom Kulturhaus Remise in Bad Segeberg, die die Vielzahl der Veranstaltungen koordinieren. Es sei Neues, Spannendes und Schräges darunter. Das gilt insbesondere für die Orte des kulturellen Geschehens. So liest der Autor Herbert Kummetz am 21. September aus seinem Buch „Draußen unter Männern“ nicht in irgendeinem Kultursaal, sondern in der Bad Segeberger Bierstube „Bernhardiner“. Am 1. Oktober können die Besucher in Todesfelde von 10 bis 18 Uhr von der Sporthalle aus auf einem Barfußpfad wandeln, der vom Sandboden über moorigen Untergrund bis zu Glasscherben die Sinne und Empfindungen ihrer Füße schärfen dürfte.

Der Brillenmacher Jörn Dackow aus Henstedt-Ulzburg weiht seine Besucher vom 3. bis 7. Oktober in die handwerkliche Kunst des Brillenmachens ein. Am 18. und 25. September wird in der Kulturkate in Henstedt-Ulzburg die „unerzählte Geschichte iranischer Frauen“ am Beispiel der Malerin Donya Soltani beschrieben. Daneben gibt es zahlreiche Bilder- und Fotoausstellungen, Vorträge, Workshops, Mitmach-Aktionen, weitere Lesungen und einen Kultur-Flohmarkt in Bad Segeberg am 2. und 3. Oktober.

5000 Besucher zählten die Kulturtage im vergangenen Jahr. Für den CDU-Abgeordneten Christoph Lauff, der dem Kulturausschuss des Kreistages vorsitzt, wäre es ein besonderer Reiz, wenn zukünftig die verschiedenen kulturellen Einflüsse, die zurzeit durch die vielen Flüchtlinge aus aller Welt auf uns einwirkten, sich auch in den Kulturtagen widerspiegelten. „Es wäre schön, wenn wir dann auch andere Gesichter mit anderen Hautfarben zeigen könnten“, sagt der Kulturpolitiker. „Mein geliebter Jazz wäre ohne die verschiedenen Einflüsse im Süden der USA sonst nie zustande gekommen.“

Burkhard Fuchs

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