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Segeberg Nach Wintereinbruch: Zwei tödliche Unfälle im Kreis Segeberg
Lokales Segeberg Nach Wintereinbruch: Zwei tödliche Unfälle im Kreis Segeberg
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22:28 11.12.2017
Bei diesem Unfall auf der schneeglatten Autobahn 21 hatten die Insassen Glück. Sie wurden nicht schwer verletzt. Quelle: FEUERWEHR WAHLSTEDT
Kisdorf/Großenaspe

Das Unglück, bei dem die Seniorin starb, passierte am Sonntagabend gegen 18 Uhr während eines Schneeschauers. Als Beifahrerin war die 87-Jährige gemeinsam mit dem 64 Jahre alten Fahrer und zwei weiteren Insassen (64 und 89 Jahre alt) in einem Pkw Marke Skoda auf der Segeberger Straße in Richtung Kisdorf unterwegs. Aus noch nicht genau geklärter Ursache kam der Wagen dort nach links von der Fahrbahn ab und prallte gegen einen Baum.

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Die Frau starb noch an der Unfallstelle, der Fahrer und die zwei anderen Beifahrer wurden laut Polizei schwer verletzt, kamen mit Rettungswagen in verschiedene Krankenhäuser. Zur Aufklärung der Unfallursache zog die Polizei einen Sachverständigen hinzu. „Möglicherweise war nicht angepasste Geschwindigkeit bei Glätte der Grund“, sagte Polizeisprecher Lars Brockmann am Montag.

Ebenfalls am Sonntagabend kam es auf der Autobahn 21 kurz vor der Ausfahrt Daldorf zu einem Glätteunfall. Dort war um kurz vor 20 Uhr in Richtung Norden ein VW-Pkw auf schneebedeckter Fahrbahn ins Schleudern geraten und in die Leitplanke geprallt. Die beiden Insassen verletzten sich dabei leicht. Ein Feuerwehrmann aus Trappenkamp kümmerte sich um die Verletzten und leistete bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes erste Hilfe. Beide kamen in ein Krankenhaus.

Nach dem tödlichen Unglück am Vormittag staute sich der Verkehr auf der A 7 in Richtung Süden auf etwa vier Kilometern.

Da bei dem Unfall Kraftstoff auf die Fahrbahn gelaufen war, wurden die Freiwilligen Feuerwehren aus Wahlstedt, Rickling und Daldorf alarmiert, um die Autobahn wieder davon zu befreien. Während dieser Arbeiten blieb die A 21 bis etwa 21.15 in Richtung Norden gesperrt, der Verkehr wurde von der Polizei währenddessen örtlich umgeleitet.

Darüber hinaus blieb der Kreis aber von wetterbedingten Unfallhäufungen am Montagvormittag zunächst verschont. „Auf Schneefall sind die meisten Autofahrer gut eingestellt und passen ihre Fahrweise an. Überfrierende Nässe ist weniger sichtbar und viel gefährlicher“, erklärte Polizeisprecher Brockmann.

Offenbar nichts mit Schnee oder Glätte zu tun hatte ein tödlicher Unfall, der sich am frühen Montag auf der A 7 bei Großenaspe ereignete. Nach einer Panne hatte dort ein 30-jährige Autofahrer gestoppt und sein Warndreieck aufstellen wollen. Dabei wurde er von einem Sattelzug erfasst und getötet. Der Lkw-Fahrer (54) aus Litauen erlitt einen Schock. Die A 7 blieb Richtung Süden für drei Stunden gesperrt.

Von Oliver Vogt

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