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Segeberg Nach dem Feuer: Welle der Hilfsbereitschaft
Lokales Segeberg Nach dem Feuer: Welle der Hilfsbereitschaft
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20:31 19.12.2017
Ermittler der Polizei untersuchen weiter den Brandort in Schieren. Vorerst geht die Polizei von einem technischen Defekt aus. Quelle: Foto: Glombik
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Schieren

Die Brandermittler der Kripo waren wieder vor Ort im Kuhlstücken, der kleinen Wohnstraße von Schieren, um die Brandursache herauszufinden. Ein endgültiges Ergebnis stehe noch nicht fest, aber „tendenziell geht die Polizei von einem technischen Defekt aus“, erklärte Polizeisprecher Lars Brockmann auf LN-Anfrage.

Gleichzeitig bemühen sich Helfer weiter, die Familie zu unterstützen, die ihr Zuhause verloren hat. Schierens Bürgermeister Hans-Werner Schumacher berichtet, dass bereits überall im Dorf Spenden gesammelt wurden. Inzwischen nehmen die Helfer Hilfsangebote per Telefon und E-Mail auf. Gestern Abend wollte sich der Helferkreis treffen, um die Unterstützung zu koordinieren. „Uns ist wichtig, dass wir nichts über die Köpfe der Familie hinweg unternehmen“, so Schumacher. Es müsse abgeklärt werden, welche Sachspenden benötigt werden. Es seien sogar schon Essbestecke angeboten worden.

Inzwischen gebe es sechs Wohnungsangebote bis hin zur möblierten Wohnung, die auch längere Zeit genutzt werden könnte. Schumacher: „Das ist schon toll, was hier alles passiert.“

Die Familie aus Schieren habe jetzt eine Menge zu klären und zu regeln. „Wir wollen sie auch nicht überfordern. Das ist für sie schon schwer genug“, erklärt Schumacher. Gestern sollten nach LN-Informationen die Kinder aus der Klinik entlassen werden. Die Familie, die sich aus den brennenden Gebäuden retten konnte, war mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung zur Beobachtung ins Krankenhaus gekommen. Wer der Familie helfen möchte kann sich an Barbara Kahlke wenden (Tel. 04551/94823). Hier werden Hilfsaktionen für die Familie koordiniert.

 wgl

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