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Segeberg Nach der Insolvenz
Lokales Segeberg Nach der Insolvenz
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18:16 07.05.2016

9000 Schlecker-Märkte wurden Ende Juni 2012 geschlossen, nachdem die Zerschlagung der Drogeriekette beschlossen worden war. Im Januar davor hatte das Unternehmen Insolvenz angemeldet.

25 000 Angestellte — hauptsächlich Frauen — verloren durch die Pleite ihren Job. Im Bereich der für die Kreise Segeberg und Pinneberg zuständigen Arbeitsagentur Elmshorn waren 103 Frauen von der Schließung betroffen. 41 Prozent von ihnen war über 50 Jahre alt, 26 Prozent hatten keine Berufsausbildung, so Agentur-Sprecher Gerold Melson.

55 „Schlecker-Frauen“ waren im Kreis Segeberg betroffen. Ein Jahr nach der Pleite hatten 30 wieder einen Job, fünf hatten sich aus anderen Gründen bei der Agentur abgemeldet. 20 waren noch unversorgt. „Dann verliert sich die Spur“, so Melson heute.

Vorsätzlicher Bankrott lautet die Anklage gegen Firmengründer Anton Schlecker, die vor Kurzem erhoben wurde. Es bestehen Gläubiger-Forderungen von einer Milliarde Euro.

LN

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