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Segeberg Nahe: Ins sanierte Bürgerhaus könnte auch Polizei einziehen
Lokales Segeberg Nahe: Ins sanierte Bürgerhaus könnte auch Polizei einziehen
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20:19 26.08.2017
Bürgermeister Holger Fischer sagt: Ein Anbau an das Bürgerhaus wäre möglich, und zwar dort, wo jetzt der Korbhändler steht. Quelle: Foto: Domann

Ein weiteres Großprojekt ist derzeit in Nahe in Planung: Nach der aufwändigen Sanierung des Dörphuses, der Einweihung des Familienzentrums und dem Ankauf des Pferdehofes „Birkenhof“ steht nun das Bürgerhaus im Mittelpunkt. 1986 ist das Gebäude errichtet worden, nun sind erste Durchfeuchtungen aufgetreten. Reparaturen und eine energetische Sanierung sind nötig sowie eine Erneuerung des Nasstraktes der Sporthalle, die zum Komplex des Bürgerhauses gehört. Auch wird über einen Anbau nachgedacht, der die Polizeistation Itzstedt/Nahe beherbergen könnte.

Der Weg „Nienrögen“ müsste dann aber bis zum Friedhof ausgebaut werden.

„Für mich ist wichtig, dass der Standort der Polizeistation Itzstedt erhalten bleibt und sie nicht abwandert", betont Nahes Bürgermeister Holger Fischer. Deshalb habe die Gemeinde den Standort am Bürgerhaus vorgeschlagen. Ein Anbau an das Bürgerhaus wäre möglich, gleichzeitig könnten damit auch benötigte Lagerräume für die Sportvereine geschaffen werden.

In den kommenden Wochen findet ein Runder Tisch statt, an dem das Projekt „Bürgerhaus“ mit allen Beteiligten besprochen wird. Was ist machbar, welche Kosten kommen auf die Gemeinde zu und welche Fördergelder sind möglich?

Der Gebäudekomplex wird bereits jetzt vielseitig genutzt. Da sind zum einen die beiden Sportvereine TSV Nahe und SC Nahe 08, die plattdeutsche Theatergruppe „Speelstuv“ und die Schule, die den Saal für Sport in Kleingruppen und die Empore für den Kunstunterricht nutzt. Hinzu kommen Veranstaltungen anderer Naher Vereine und Sitzungen des Gemeinderates. Neben Sanierung und Ausbau ist Fischer auch der Einbau weiterer Notausgänge in Sporthalle und Bürgerhaus wichtig.

Sollte sich die Polizei für den Standort in Nahe entscheiden, müsste der angrenzende Weg „Nienrögen“ bis zum Friedhof ausgebaut und Parkplätze angelegt werden. „Dann könnte in einem Zuge auch die Schulwegsicherung erfolgen“, sagt Fischer. So könne die Gemeinde vielleicht Fördermittel aus dem Städtebauprogramm erhalten, der nun auch für Gemeinden gelten soll.

Ein weiteres wichtiges Thema beschäftigt die Gemeindevertreter: die Erweiterung des Kindergartens. Zum kommenden Kindergartenjahr 1. August 2018 werden zwei neue Gruppen eingerichtet. Da am Kindergarten „Tausendfüßler“ kaum Platz für einen Anbau ist, wird das Wohnhaus auf dem Birkenhof für eine Dependance des Kindergartens favorisiert. „Dort könnte man eine Kleinkindbetreuung einrichten eventuell in Kooperation mit der Wohngruppe Miteinander“, sagt der Bürgermeister. Auf der kommenden Gemeindevertretersitzung wird darüber abgestimmt, denn bereits in einem knappen Jahr soll der Kindergarten sieben Gruppen haben.

Silvie Domann

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