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Nein zu AKW-Bauschutt in der Deponie

Tarbek/Tensfeld Nein zu AKW-Bauschutt in der Deponie

35000 Tonnen Bauschutt aus den abzubauenden Kernkraftwerken Brunsbüttel, Krümmel und dem Forschungsreaktor Geesthacht plant das Land auf sieben Deponien, darunter ...

Tarbek/Tensfeld. 35000 Tonnen Bauschutt aus den abzubauenden Kernkraftwerken Brunsbüttel, Krümmel und dem Forschungsreaktor Geesthacht plant das Land auf sieben Deponien, darunter die Segeberger Deponie Damsdorf/Tensfeld des WZV zu entsorgen – „Abfälle ohne oder mit vernachlässigbarer Aktivität aus dem Kernkraftwerkrückbau“ nennt es das Ministerium. Doch die kommunalen Vertreter aus den Dörfern im Amt Bornhöved – Nachbarn der Deponie – trauen dem Braten nicht. Im Amtsausschuss in Tarbek votierten sie – bei zwei Enthaltungen aus Bornhöved – gegen die Pläne, berichtet Amtsvorsteher Knut Hamann (Gönnebek).

„Wenn wir aus der Atomkraft ’raus wollen, muss das Zeug irgendwo hin.“ Man wisse zwar um die gesellschaftliche Verantwortung, sagt Hamann. Doch auch wenn noch so oft wiederholt werde, dass die Belastung des AKW-Bauschutts unter dem Grenzwert liegt, sei die Sorge doch groß. Nicht nur bei den Gemeindevertretern, sondern auch den Bürgern. Und wenn der Schutt so ungefährlich sein soll, warum lagere man ihn dann nicht dort ein, wo er herkommt?, gibt Hamann die Bedenken wieder.

Es sei auch eine Imagefrage. Dabei gehe es um die Zukunft der Region, etwa bei der touristischen Vermarktung der Region. Mit dem Kiesabbau und der Deponie habe man es schon nicht leicht. „Und dann kommt das mit dem AKW-Bauschutt noch oben drauf.“

Auch in der WZV-Verbandsversammlung gab es jüngst großen Widerstand gegen die Pläne. Eine Abstimmung steht noch aus. Am Ende aber wäre dieses Votum wie auch das im Amtsausschuss Bornhöved für das Land nicht bindend. Es könnte den fraglichen Bauschutt auch per Anordnung in der Deponie einlagern. „Wir wollen aber ein Signal setzen“, sagt Amtsvorsteher Hamann. Er hofft, dass sich das Land nicht über den Bürgerwillen hinwegsetzen werde.

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