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Segeberg Netzwerk für Selbstständige und Freiberufler
Lokales Segeberg Netzwerk für Selbstständige und Freiberufler
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19:12 13.06.2016

Kräfte bündeln, Netzwerke aufbauen und Hilfe zur Selbsthilfe geben – das will der 2003 in Bad Schwartau gegründete Verband der Selbstständigen und Freiberufler (VSF). Er sieht sich als Sprachrohr des Mittelstandes gegenüber Politik und anderen Verbänden. Der VSF agiert bundesweit, hat seinen Schwerpunkt aber in Ostholstein, Lübeck, Neumünster und Stormarn. Derzeit gehören dem Verband 130 Mitglieder an, nur etwa zehn von ihnen leben im Kreis Segeberg.

Vizepräsident Werner Schulze hofft auf weitere Mitglieder für den Verband der Selbständigen und Freiberufler. Quelle: Domann

Damit sich das ändert, will der Verband vermehrt Präsenz zeigen. „Mein Traum ist ein Ortsverband in Segeberg“, sagt Vizepräsident Werner Schulze. Und er nennt die Vorteile, die eine Mitgliedschaft aus seiner Sicht mit sich bringt: Kompetenz, Erfahrung, Kontaktvermittlung, Hilfe bei der Unternehmenspräsentation, Fort- und Weiterbildungen sowie günstige Konditionen in den unterschiedlichsten Bereichen wie Telefonie, Übernachtung und Versicherungen.

„Heute wird von einem Verband mehr erwartet, als nur Sprachrohr zu sein“, sagt Schulze. Vermittler solle er sein, ein Netzwerk zur Verfügung stellen und regelmäßige Treffen zum Austausch ermöglichen.

Da das kaum noch zu schaffen sei, müsse der Verband seine Basis vergrößern und sich strategisch anders ausrichten. Auch an eine Geschäftsführung werde gedacht. „Wir müssen das Ehrenamt entlasten“, betont der 68-jährige Segeberger. Es gebe viele kleine Wirtschaftsverbände, mit denen zusammengearbeitet werden könne, so sei vieles einfacher zu regeln. Mit einem großen Kooperationspartner arbeitet der VSF seit Anfang des Jahres zusammen, dem Bund der Selbstständigen Deutschland (BDS). So sei man nun über den BDS auch in der Landesvertretung präsent.

Schulze will mit den örtlichen Gewerbevereinen und Ständevertretungen stärker zusammenarbeiten. Regelmäßige Unternehmertreffen wie Frühstücke oder Stammtische sind geplant. „Der Gedankenaustausch ist wichtig, denn Gemeinsamkeit macht stark“, so der Wirtschaftsberater. Außerdem sollen Fachseminare, Vorträge und Infoveranstaltungen angeboten werden.

„Ich wünsche mir viele Interessierte, auch jüngere Unternehmer“, so Schulze. Der Verband ist offen für alle Selbstständigen und Freiberufler. Auch Kleinunternehmer gehören zu den Mitgliedern. 120 Euro kostet die Mitgliedschaft pro Jahr. Weitere Infos unter www.vdsuf.de.

sd

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