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Segeberg Neue Hülle für Leezener Schule
Lokales Segeberg Neue Hülle für Leezener Schule
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19:57 24.06.2016
Architekt Wilfried Moss hat das Sanierungskonzept für die Schule erstellt. Quelle: Domann

Architekt Wilfried Moss vom Bad Segeberger Architekturbüro Meier und Moss hat ein Sanierungskonzept erstellt, das im Maßnahmenausschuss des Amtes Leezen diskutiert wurde. Da die Südfassade noch intakt ist, soll nur die Verblendung an der Nord-, Ost- und Westseite erneuert werden. Mit Kunststoff beschichtete Platten mit Wärmeisolierung farblich passend zur Umgebungswand sollen verbaut werden. Die Kosten werden auf 92000 Euro geschätzt. Da es keine Fördermittel gebe, müsse das Amt die gesamte Sanierung selbst finanzieren, erklärte Klaus-Peter Waldheuer, Vorsitzender des Maßnahmenausschusses, während der Amtsausschusssitzung. Mit zwei Gegenstimmen entschieden sich die Mitglieder für die Sanierung.

Weitere Kosten kommen auf das Amt als Schulträger zu. Die Blitzschutzanlage der Schule muss auf den neusten Stand der Technik gebracht werden. Bei Gewitter könnten Schüler, die unter dem Vordach auf den Bus warten, von der Schrittspannung verletzt werden. Die entsteht zwischen zwei Punkten im Bodenbereich, wenn ein starker Strom (Blitz) durch das Erdreich fließt. Abhilfe schafft ein isolierender Asphalt. Der soll nun unter dem Vordach sowie den Ein- und Ausgängen der Schule ausgebracht werden. Die Kosten sind mit 65000 Euro veranschlagt.

Des Weiteren hat sich der Maßnahmenausschuss um ein neues Raumkonzept für das Amtsgebäude gekümmert. Es ist kuschelig geworden, über 20 Personen arbeiten derzeit im Gebäude, ein neuer Mitarbeiter hat einen Raum von etwa fünf Quadratmetern. Das DRK zieht aus den Räumen im Untergeschoss aus, dort soll dann der Gewässerpflegeverband einziehen. Im Obergeschoss soll eine Trennwand ein großes Büro unterteilen, die Archive sollen geordnet und somit ein weiteres Büro erhalten werden. Es wird mit Umbaukosten von 12 000 Euro gerechnet. Wenig Platz gibt es auch auf dem Parkplatz vor dem Gebäude.

Preiswert und schnell können vier weitere Parkplätze geschaffen werden. Eine Blumeninsel soll aufgelöst werden und die Fläche vor der Garage als Parkplätze für Mitarbeiter zur Verfügung gestellt werden.

 sd

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