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Segeberg Neue Lebenshilfe-Kita feiert Richtfest
Lokales Segeberg Neue Lebenshilfe-Kita feiert Richtfest
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20:23 10.09.2016
Einmalige Draufsicht: Das im Bau befindliche Kita-Gebäude am Streem in Wahlstedt wird derzeit eingedeckt, am Donnerstag ist Richtfest.

Die Eine-Million-Marke für den Posten Kindertagesstätten wird voraussichtlich im Haushalt 2017 geknackt. Das rechnete Wahlstedts Stadtkämmerer Martin Ploch am Donnerstag dem Sozial- und Bildungsausschuss vor. Hinter dem stattlichen Sümmchen stecken aber auch gute Nachrichten: So sei der Kita-Bau am Streem im Zeitplan, die Kosten lägen im Rahmen, berichtete Lebenshilfe-Geschäftsführerin Sylvia Johannsen. Und das, obwohl man sich zusätzlich für eine automatische Belüftung des Gebäudes entschieden habe. Im März 2017 soll die Kita bezugsfertig sein, am kommenden Donnerstag, 15. September, wird Richtfest gefeiert.

Neue Kita-Leitung: Solveig Heidtmann aus Neumünster. Quelle: Fotos: Hiltrop

Mit dabei: Solveig Heidtmann, die künftige Leiterin der Einrichtung. Die Neumünsteranerin arbeitet bereits seit 23 Jahren bei der Lebenshilfe. Vor vier Wochen übernahm die 48-jährige Sozialpädagogin und qualifizierte Kraft im Kinderschutz die Leitung der Kita an der Kirche. Damit solle der schwierige Übergang zum neuen Träger besser gemeistert werden.

Zeitgleich mit dem Bezug der neuen Kita am Streem soll das Betreuungsangebot ausgedehnt werden: „KitaPlus“ heißt das auf drei Jahre mit 250000 Euro geförderte Bundesprogramm. Die Lebenshilfe-Kita ist eine von von acht Einrichtungen in Schleswig-Holstein, die in das Projekt aufgenommen worden sind. Dabei geht es um längere Öffnungszeiten, die dem Bedarf berufstätiger Eltern angepasst sind.

Allerdings ohne die einzelnen Betreuungszeit zu verlängern, betonte Günther Klingner von der Lebenshilfe das Vorhaben. In Wahlstedt bedeute dies flexible Angebote zwischen 6 und 22 Uhr. Klingner leitet zudem das Familienzentrum in der Stadt, das nach seinen Ausführungen gut angenommen werde. Aber, das zeigten die Zahlen, die derzeitige Förderung von 25000 Euro decke die Kosten nicht. Es fehlten rund 9000 Euro. Man müsse darüber sprechen, ob sich womöglich die Stadt einbringt. Klingner: „Ich habe auch die Idee eines Fördervereins.“

hil

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