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18:19 13.02.2016
Innungsbester wurde Sebastian Röhr aus Klein Gladebrügge. Obermeister Volker Albers gratulierte. Quelle: Kullack

Drei feste Hammerschläge von Obermeister Volker Albers, dann sperrte Altgeselle Jan-Pieter Svenson die Innungslade auf , und dann konnte sie beginnen: die Freisprechung von zwölf neuen Gesellen im Sanitär-, Heizungs- und Klima-Handwerk.

Obermeister Albers ließ keinen Zweifel daran, dass es schon erfolgreichere Jahrgänge als den aktuellen gegeben habe: „Einige von euch sind mit einem blauen Auge davon gekommen“, sagte er. BBZ-Leiter Heinz Sandbrink ergänzte, dass man schließlich auch mit einer „vier“ wie „ausreichend“ eine Prüfung bestehe. „Auch wenn manche in Eurer Prüfungskommission das sicher anders sehen werden.“

Soweit das Negative, und das alles gilt nicht für Sebastian Röhr aus Klein Gladebrügge. Der von Sebastian Carlo Hoppe (Stipsdorf) ausgebildete Geselle in der Sanitär-, Heizung- und Klimainnung wurde mit Abstand in diesem Jahrgang der Beste der Innung. Für einige der anderen heißt es dagegen, sich nicht mit dem Gesellenbrief zufrieden zu geben und sich fleißig fortzubilden. „Auch unter Verzicht auf Freizeit und auch so manches Mal auf eigene Kosten“, wie Obermeister Albers anmahnte.

Über 20 Auszubildende waren in diesem Jahrgang einst gestartet, 16 hielten bis zur Prüfung durch, und zwölf neue Gesellen (Siehe Namensliste unten) bestanden jetzt. Kann damit der Fachkräftemangel im Handwerk ausgeglichen werden? „Wohl kaum“, meinte Albers im Gespräch mit den LN. Auch für den neuen Jahrgang würden die Betriebe wahrscheinlich wieder mehr Ausbildungsplätze anbieten, als sie am Ende besetzt bekommen werden. Der Obermeister appelliert vor allem an Jugendliche, die sofort in Richtung Ingenieur oder Techniker studieren wollen: „Sinnvoller ist es, mit einer soliden Ausbildung zu starten. Da sammelt man Erfahrung und hat eine fundierte Grundlage fürs Studium.“

In dieselbe Kerbe hieb bei der Freisprechungsfeier auch Bürgermeister Dieter Schönfeld. Bei aller theoretischen Ausrichtung der heutigen Arbeitswelt komme dem Handwerk eine entscheidende Funktion zu:

„Was Sie schaffen, dass funktioniert auch am Ende des Tages.“ ark

LN

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