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Segeberg Neue Räume für die „Waldmäuse“
Lokales Segeberg Neue Räume für die „Waldmäuse“
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23:28 13.06.2018
Bürgermeister Thorsten Lange übergibt ein neues Waldmäuse-Schild an Kindergarten-Leiterin Dörte Koesling. Quelle: Fotos: Petra Dreu
Wittenborn

„Ein afrikanisches Sprichwort sagt: Man braucht ein ganzes Dorf, um ein Kind zu erziehen“, sagte Wittenborns Bürgermeister Thorsten Lange bei der Begrüßung der vielen Kinder und Eltern, die sich das Sommerfest des Kindergartens mit der Einweihung des neuen Anbaus nicht entgehen ließen. Unter ihnen begrüßte er auch seinenVorgänger Gert Petzold. „Er hat den Grundstock für alle Anbauten gelegt“, sagte Lange.

Mit einem Streichelzoo aus „Waliser Schwarznasen“, Liedern und Spielen feierten die Wittenborner „Waldmäuse“ am Sonnabend nach neun Monaten Bauzeit die Einweihung des Kindergartenanbaus, in dem sich bereits die Krippengruppe häuslich eingerichtet hat.

95 Quadratmeter ist der Anbau groß, der von Firmen aus der Region gebaut wurde. Doch nicht der hatte Kindern, Erziehern und Eltern einiges abverlangt, zusätzlich stellten Umbauarbeiten den Betrieb im Kindergarten zeitweise auf den Kopf. So wurden Räume getauscht. Aus der einstigen Krippengruppe wurde eine moderne Küche zum Erwärmen und Zubereitung der Verpflegung all der Kinder, die täglich über einen längeren Zeitraum im Kindergarten betreut werden.

„Das war eine Punktlandung“, lobte Bürgermeister Thorsten Lange die Arbeit von Architekt Achim Kölbel aus Groß Rönnau. Nicht nur der Zeitplan habe gestimmt, auch die kalkulierten Kosten hätten gepasst. 250000 Euro haben der Anbau und die Umbauarbeiten gekostet, die mit 50000 Euro aus Mitteln des Kreises Segeberg gefördert werden.

Mitgebracht hatte der Bürgermeister gleich mehrere Geschenke: Kindergartenleiterin Dörte Koesling bekam einen neuen Computer für das Büro, und die drei Gruppen stattete die Gemeinde mit Fotoapparaten in unterschiedlichen Farben aus. Diese nahmen die Erzieher Regina Neudel, Daniel Jürgens und Jana Pickrahn freudestrahlend entgegen. Sie hoffen, von den Fotoapparaten oft und ausgiebig Gebrauch machen zu können. Angesichts der neuen Datenschutzverordnung hatte der Kindergarten zumindest während des Einweihungs- und Sommerfestes auf jegliches Fotografieren verzichtet.

Dabei boten sich den Fotografen während des Festes die schönsten Motive. Die Kinder, mit bunten Blumenkränzen und einer großen Sonne ausgestattet, hatten Lieder eingeübt. Mit „Es war ein kleines Samenkorn“ besangen sie die Natur. Umlagert wurden zudem die Schafe der Rasse „Waliser Schwarznasen“, die von den Kleinsten mit einer Extraportion Futter bedacht wurden.

Für Verpflegung hatten Eltern und die Gemeinde gesorgt. Auch die Freiwillige Feuerwehr Wittenborn war mit von der Partie. Sie unterhielt die Kinder mit Wasserspielen und machte nebenbei Werbung für sich selbst.

 Von Petra Dreu

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