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Segeberg Neue Straße soll „Am Aigre-Platz“ heißen
Lokales Segeberg Neue Straße soll „Am Aigre-Platz“ heißen
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20:26 07.10.2016
Gemeindevertreterin Heinke Kruse überbrachte aus der französischen Partnerstadt Aigre ein Buch aus dem Departement La Charente. Feierlich war vor Kurzem in Aigre die „Perlenhochzeit“ der beiden Gemeinden begangen worden. Quelle: Domann

Der Neubau der Fahrenkruger Kindertagesstätte schreitet voran, die Arbeiten liegen im Plan. Nun hat die Straße am neuen Bildungszentrum, wie die Fahrenkruger ihren Neubau nennen, auch einen Namen. Einwohner hatten Vorschläge gemacht: unter anderem Lebensweg, Straße der Zukunft, Regenbogengasse, Krachmacherstraße, Wischhof, Am Reetdachhaus und Am Aigre-Platz. Über die drei letztgenannten Vorschläge stimmten die Gemeindevertreter in ihrer Sitzung am Donnerstagabend ab. Mit acht Stimmen war Am Aigre-Platz (Aigre ist die französische Partnerstadt Fahrenkrugs) eindeutig der Favorit. Je zwei Stimmen entfielen auf die beiden anderen Straßennamen.

Ein besonderes Jubiläum feiern die Fahrenkruger im kommenden Jahr, ihre Gemeinde wird 825 Jahre alt. In der Zeit vom 7. bis 16. Juli wird gefeiert. Diverse Programmpunkte stehen bereits: die Einweihung des Bildungszentrums, die Präsentation des zweiten Teils der Dorfchronik, das Kindervogelschießen und der Kindervogelschießen-Ball, der zu einem großen Festball wird. Alle Vereine und Verbände im Dorf sind aufgerufen, Ideen zu liefern und sich während der Festtage zu präsentieren.

Eine Möglichkeit sei zum Beispiel, den Kindervogelschießen-Umzug um Wagen weiterer Vereine zu verlängern. „Wir können uns einen Wagen vorstellen, denn ein neues Theaterstück für das Jubiläum bekommen wir nicht hin“, sagte Gemeindevertreter Bernd Reimers als Mitglied der Füerwehr-Speeldeel.

Des Weiteren wurde an dem Abend das Baulückenkataster abgesegnet; es ist Voraussetzung für weitere Bebauungspläne. Bis 2025 darf die Gemeinde laut Landesplanung 60 Wohneinheiten bauen. Es gibt derzeit zwar sieben Baulücken, sie liegen jedoch alle nicht auf gemeindeeigenem Boden.

Außerdem beriet der Gemeinderat über Anträge der Grundschule: WC-Sanierung, Erneuerung der alten Küchenzeile, Fahrradständer, Markierung auf der Straße, Holzschuppen für Spielgeräte, neue Deckenbeleuchtung in zwei Klassenzimmern und zwei Schreibtische mit Schubladen. Das WC soll noch dieses Jahr in Angriff genommen werden, die Beleuchtung ist für kommendes Jahr geplant. Über die übrigen Punkte wurde noch nicht entschieden, die Kosten müssen erst ermittelt werden.

Vertagt wurde dagegen der Antrag des Kulturvereins. Das Heimatmuseum möchte gern den frei werden Raum der Kita-Gruppe „Maulwürfe“ für sich nutzen, die Schule möchte dort einen Musikraum einrichten. Nun will der Maßnahmeausschuss darüber beraten.

sd

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