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Segeberg Bad Segeberg bekommt neue Weihnachtsbeleuchtung
Lokales Segeberg Bad Segeberg bekommt neue Weihnachtsbeleuchtung
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15:52 26.10.2018
Bad Segebergs Weihnachtsbeleuchtung ist in die Jahre gekommen. Sie soll jetzt ausgetauscht werden. Quelle: Petra Dreu
Bad Segeberg

Bis ein neues Feuerwehrhaus an der B 206 steht, dürften noch einige Jahre vergehen. Nicht so lange wird die neue Weihnachtsbeleuchtung für die Innenstadt auf sich warten lassen, die bereits in diesem Jahr die Innenstadt illuminieren soll. Gemeinsam mit dem Unternehmerverein „Wir für Segeberg“ (WfS) verständigte sich der Bad Segeberger Hauptausschuss einstimmig auf eine Finanzierungslösung. Damit erhält die WfS von der Stadt für die Jahre 2018 bis 2024 einen jährlichen Zuschuss von 20 000 Euro, von denen 16500 Euro für die Beleuchtung und 3500 Euro für die Blumenampeln in der Innenstadt bestimmt sind.

Die Anschaffung pressiert. „Elektriker haben uns nachdrücklich gebeten, unsere alte Beleuchtung bitte nicht noch einmal aufzuhängen“, sagte WfS-Chefin Marlis Stagat im Aussschuss. Niemand könne mehr garantieren, dass es dabei nicht zu gefährlichen Kurzschlüssen oder ähnlichem komme. Es handele sich schlichtweg nur noch um „Schrott“, bestenfalls einzelne Elemente seien noch verwendbar.

68 000 Euro soll die Anschaffung kosten. Mit dem Zuschuss der Stadt ist aber auch die Instandhaltung und der Betrieb abgegolten. Enthalten sind 26 Kristallbögen sowie vier beleuchtete Straßen-Schriftzüge „Hamburger Straße“, „Kirchstraße“, „Oldesloer Straße“ und „Kurhausstraße“. „Die Beleuchtung ist zweifarbig. Wir haben darauf geachtet, dass sie mit als auch ohne Schnee gut aussieht“, sagte Stagat.

SPD-Mann Dirk Wehrmann sprach den meisten Ausschussmitgliedern aus dem Herzen: „Ich denke, eine Innenstadt ohne Weihnachtsbeleuchtung mag man sich einfach nicht vorstellen.“ Wohl auch deshalb ging der Antrag ohne Diskussion durch.

70000 Euro für den Lärmschutzwall

Etwas kritischer wurde es beim Thema Lärmschutzwall für den Multifunktionsplatz in der Südstadt, der ebenfalls beschlossen wurde. 70 000 Euro soll die Anlage kosten, die zumindest während der regulären Nutzungszeiten den Lärm auf das gesetzlich vorgeschriebene Maß reduzieren soll (die LN berichteten). Bauamtschefin Antje Langethal räumte zwar ein, dass es sich nicht um eine optimale Lösung handele, da eine Nutzung des Platzes in den Ruhezeiten damit immer noch zu erhöhter Lärmbelastung führen werde. Mit Ausnahme eines kompletten Rückbaus des Platzes gebe es gegenwärtig aber auch keine Alternative. Diese Lösung forderten allein die beiden Grünen im Ausschuss Henning Vollert und Jörg Jokisch, sie blieben damit aber allein. Dirk Wehrmann (SPD) sprach von einem „fatalen Signal“ an die Zielgruppe, sollte man den Platz einfach wieder abräumen. SPD, BBS, CDU und FDP stimmten deshalb für die Mauer.

Oliver Vogt

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