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Segeberg Neuer Bauhof würde 3,4 Millionen Euro kosten
Lokales Segeberg Neuer Bauhof würde 3,4 Millionen Euro kosten
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22:18 07.02.2018
Der jetzige Bauhof entspricht nicht den Arbeitsstätten-Verordnungen. Die Fläche ist viel zu klein, die Gebäude sind 60 Jahre alt. Quelle: Foto: Glombik
Bad Segeberg

Die Baukosten für einen neuen Bauhof werden von der Bad Segeberger Stadtverwaltung auf 3,4 Millionen Euro geschätzt. Zahlen, die bislang noch unter der Decke gehalten wurden. Nachdem das Thema vorher in nichtöffentlicher Sitzung behandelt worden war, entschlossen sich die Stadtvertreter auf Antrag von Torsten Bohlmann (BBS) – die LN hatten über das Thema Bauhof ohnehin schon ausführlich berichtet –, es deshalb doch gleich in öffentlicher Sitzung zu beraten.

Nach Vorlage der nun öffentlichen Unterlagen wird klar, dass die Stadtverwaltung die Flächen am Tulpenweg auf dem fast 12000 Quadratmeter großen, stadteigenen Gelände für einen modernen Bauhof als „ideal“ betrachtet. Das Grundstück sei aufgrund seiner Größe und zentralen Lage geeignet, den Bauhof hierher umzusiedeln. So könnten auch die benötigten Flächen am Standort vereint werden.

Vorteil: Es müssten – so die Verwaltung – keine Flächen angekauft, die vorhandene Salzlagerhalle könnte weiterhin genutzt werden. Die Stadt würde nach einem Umzug die jetzige Bauhof-Fläche in der Gorch-Fock-Straße verkaufen.

Bohlmann verwies in der Debatte der Stadtvertretersitzung darauf, dass in den kommenden Jahren nicht nur die sehr teure Verlagerung des Bauhofs auf die Stadt zukomme, sondern auch die Erweiterung des Feuerwehrgerätehauses. Auch Sanierung oder Neubau des Hallenbades stünden an. Wolfgang Juhls (BBS) wies darauf hin, dass der Bauhof jetzt noch arbeitsfähig sei. „Die Feuerwehr hat jetzt mit ihrem Feuerwehrgerätehaus Priorität.“ Auch Schönfeld betonte, dass jetzt an „Platz eins“ stehen müsse, die Feuerwehr so auszustatten, dass sie normgerecht arbeiten könne. Danach folge gleich in der Dringlichkeit ein neuer Bauhof. Eine Festlegung auf weitere Pläne halte er „für haushaltsrechtlich unverantwortlich“. Das rief auch gleich Joachim Wilken-Kebeck (SPD) auf den Plan. Das Hallenbad stehe hier nicht in Frage. Ursula Michalak (CDU) wies darauf hin, dass es hier doch nur um die Kosten für einen Vorentwurf zur Umsiedlung des Bauhofes gehe.

Von Wolfgang Glombik

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