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Segeberg Neuer Club für Bands und Partygänger
Lokales Segeberg Neuer Club für Bands und Partygänger
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20:31 05.11.2013
Buntes Licht, erhöhte Bühne und Platz für bis zu 300 Besucher: Das ist der Musikclub im Soundbunker, der jeden Sonnabend geöffnet ist. An jedem ersten Sonnabend gibt es Livemusik mit verschiedenen Bands, wie hier mit der Segeberger Gruppe „One More Act“. Quelle: Fotos: Heike Hiltrop

Durch die Dr.-Hermann-Lindrath-Straße dringen Trommelschläge. Gitarrenriffs kommen hinzu: Florian Schäfer und seine Mitmusiker stehen im pink und lila getauchten Licht auf der Bühne im Soundbunker. „One More Act“ nennt sich die Band, die ihre Acoustic-Rock-Songs selber schreibt.

An diesem Sonnabend sorgt diese Band für den Auftakt zum Konzertabend, an dem auch die Gruppen „Cuntholz“ und „Goldene Hausnummer“ ihren Auftritt haben. Für kleines Geld — dieses Mal sind es fünf Euro Eintritt— kommen immer mehr Besucher. Szenegänger, Partyvolk. Seit Kurzem hat die mit viel Energie und Herzblut umgebaute ehemalige Baracke das musikalische Erbe von Bad Segebergs Lindenhof und HaK angetreten: Der „Soundbunker“ hat einen Club bekommen.

An jedem ersten Sonnabend im Monat gibt es Live-Auftritte lokaler aber auch überregionaler Bands, an den anderen Sonnabenden organisiert DJ Malte Bruhn Partys mit unterschiedlichen Schwerpunkten, mal ist es House-, mal Hip Hop, Funk oder R‘ n B‘. Betreiber Steffen Iser und Tim Hansen haben hier alles unter einem Dach, was das Herz eines Musikers höher schlagen lässt. Da sind die Probenräume, mittlerweile 13 Stück auf 600 Quadratmetern. „Damit fing vor Jahren auch alles an“, sagt Steffen Iser. Weiter geht es zum professionellen Tonstudio, in dem Schlagzeug und Verstärker und Effektgeräte bereitstehen. Eine Tür weiter ist die Musikschule, in der Peter Kistmacher angehenden Drummern den Umgang mit Trommel, Tomtom, Sticks und Becken beibringt.

Und jetzt, als i-Tüpfelchen, der Musikclub. In einer Ecke der futuristisch beleuchteten Bar mit Flaschenbier und anderen Getränken sitzt ein Musiker und schwärmt von Auftritten. „Kontakte musst du haben, die kannst du nicht kaufen“, richtet er seinen väterlichen Rat an einen jungen Kollegen, dann wandern ihre Blicke wieder auf die Bühne. Eine Frauen-Clique schaut vorbei. Langsam füllen sich Tresen und Tanzfläche. Das sehr gemischte Publikum fühlt sich offensichtlich wohl. Für Raucher gibt es eine Extralounge mit frechen Wandgraffitis. Und die Musiker brauchen nach ihren Auftritten nicht einmal ins Hotel: Im Soundbunker gibt es für sie eine kleine Küche und Schlafräume. Iser und Hansen, zwei IT-Fachleute, haben wirklich an alles gedacht, auch daran, dass sich mit der vorhandenen Technik Livemitschnitte machen lassen.

Party im Soundbunker
Besuchern ab 18 Jahren stehen die Türen zu Musikclub offen. Am kommenden Sonnabend, 9. November heißt es dort „Goa Sunclub live“ mit dem bekannten DJ Shiva Chandra und Kollegen — unter anderem Kronfeld und Fungophago. Los geht es um 22 Uhr (Eintritt 13 Euro). Am 16. November steht ab 21 Uhr Electro- und Progressive-House auf dem Programm, am 22. November ist Live-Abend mit „Ghosts of Dawn“, „Cookie Park“ und „Image of Yesterday“ (Einlass 20 Uhr, Eintritt fünf Euro). Mehr Infos im Internet unter www.sound-bunker.de hil

Heike Hiltrop

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