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Neuer Schwung für Wahlstedts Sporthalle

Wahlstedt Neuer Schwung für Wahlstedts Sporthalle

Kurz vor den Ferien begannen die Arbeiten für einen neuen Schwinghallenboden. 180000 Euro investiert die Stadt in die Maßnahme, hofft aber auf 15000 Euro Förderung.

Abrissarbeiten des Hallenbodens Ende Juli: Rund 100 Kubikmeter Bauschutt und extra zu entsorgedes PVC kamen dabei zusammen.

Quelle: hfr

Wahlstedt. Schon lange steht der Boden der großen Sporthalle hinter dem Schwimmbad auf der Agenda der Stadt. 2012 wurde von Fachleuten festgestellt, dass dringend in Hallenboden, Tribüne und Dächer investiert werden müsste. Doch das fiel aus Kostengründen dem Rotstift zum Opfer. Immer wieder sorgte Wahlstedts prekäre finanzielle Lage dafür, dass geflickt wurde.

LN-Bild

Kurz vor den Ferien begannen die Arbeiten für einen neuen Schwinghallenboden – 180000 Euro investiert die Stadt in die Maßnahme, hofft aber auf 15000 Euro Förderung.

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Nun wird die rund 1300 Quadratmeter große Fläche erneuert.

Wie ein großes Netz spannen sich schmale Fichtenbretter über die dunkelgrauen Bitumenbahnen und teilen den Hallenboden in lauter Rechtecke. „Da kommen noch mehr Bretter zwischen, die Flächen werden noch kleiner“, sagt Bauamtsleiter Torsten Maaß bei einem seiner Besuche in der Sporthalle. Derzeit schaue er fast täglich vorbei, um auf dem Laufenden zu bleiben. Nötig gemacht hat die Bodenerneuerung nicht nur das Alter. Auch die Tatsache, dass nur ein Mann in der Lage war Reparaturen auszuführen. Er war ein Mitarbeiter der Firma, die vor fast 40 Jahren den Boden eingebaut hatte.

Rund 100 Kubikmeter Bauschutt und extra zu entsorgender PVC-Boden habe die Sprenggesellschaft Wahlstedt im Vorwege entfernt und entsorgt.

Die erste Überraschung habe es bereits beim Herausreißen gegeben, räumt Maaß ein. Denn lediglich eine dünne Styroporschicht habe zwischen Beton und dem alten Schwingboden vor Feuchtigkeit geschützt.

„Das ist nun mit der Bitumenschicht anders.“ Allerdings liege man darum momentan leicht über dem Plansoll bei rund 180000 Euro. Der Kreissportverband habe einer Förderung generell zugestimmt, nur die Höhe stehe noch nicht fest. Maaß: „Ich rechne mit um die 15 000 Euro.“

In den Kosten enthalten ist auch eine elektrische Antriebsanlage für die Tribüne. Die musste bisher mit einzuhakenden Eisenkarren mühevoll per Hand von kräftigen Leuten hervorgezogen werden. Was immer wieder zu Problemen geführt habe, so der Bauamtsleiter und demonstriert das Prozedere kurz. Fortan soll eine Person die Tribüne aufbauen können – einfach den Schalter am Steuerungspult umlegt.

Fertig. Denn der setzt den Antrieb von drei 70 Zentimeter breiten, gummiüberzogenen Walzen in Bewegung, die die dreiteiligen Sitzreihen vorschieben. Bis Ende kommender Woche gehört das (Sport-)Feld aber noch den Bodenbauern.

Einige neue Bodenhülsen zum späteren Geräteaufbau, etwa für ein Volleyballnetz, sind versenkt. Auf die Bodenbretter mit ihrer partiellen Federung, die wie Filzklötzchen aussehen, kommen so genannte OSB-Platten. Auf ihnen wird ein Linoleum-Belag aufgebracht – für die bessere Reflektion des Kunstlichts ein sehr heller. „Die Konstruktion wird Jahrzehnte halten, ich gehen von bis zu 25 Jahre aus.

Dann braucht wahrscheinlich auch nur die Linoleumschicht abgeschliffen und neu versiegelt werden“, hofft Maaß. „Was jetzt schon deutlich wird: Das Schwingverhalten des Bodens wird ein anderes, deutlich besseres.“

Wahlstedts Sportstätten

Am 22. Februar 1978 erfolgte die Schlussabnahme der neuen Sporthalle in Wahlstedt – die Sportler nutzten sie allerdings schon vorher. Die Halle mit Bewirtung gehört zum großen Sport- und Freizeitgelände, dass die Stadtväter seinerzeit bereits über zehn Jahre zuvor auf den Weg gebracht hatten. In unmittelbarer Nähe befindet sich das Hallen- und Freibad der Stadt sowie Außensportanlagen. Vor 16 Jahren wurden hier die Pläne auf den Weg gebracht, das Fußballfeld durch einen Kunstrasenplatz ersetzt. Zusätzlich wurden Laufbahnen, Kugelstoß- und Weitsprunganlagen auf einer freien Nachbarfläche errichtet. Schulen und Vereine nutzen das Gelände. hil

 Heike Hiltrop

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