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Segeberg Seedorf: Der Traum vom Haus ist greifbar nah
Lokales Segeberg Seedorf: Der Traum vom Haus ist greifbar nah
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18:29 24.10.2018
Viele Einwohner verfolgten die Sitzung des Gemeinderates, um die Ausführungen von Kreisplanerin Heike Jendrny zum neuen Baugebiet zu hören. Quelle: Foto: Dreu
Seedorf

Das Interesse der Häuslebauer an einem Baugrundstück in der Gemeinde Seedorf ist groß. Entsprechend viele Einwohner waren am Dienstag zur Sitzung der Gemeindevertretung in der Seekamper Gaststätte „Weiße Tauben“ gekommen. Aufmerksam verfolgten sie, wie und vor allem wann der Traum vom eigenen Heim wahr werden könnte.

Und das könnte inzwischen schneller der Fall sein, als manche noch am Anfang der Planungen gedacht haben. Für das direkt ans Schulgelände angrenzende Ackerland machten die Gemeindevertreter am Dienstag Nägel mit Köpfen und brachten sowohl den Flächennutzungs- als auch den Bebauungsplan abschließend auf den Weg. Quasi in letzter Minute erteilten die Gemeindevertreter aber den vier vorgesehenen Doppelhäusern eine Absage. Stattdessen sollen auf dem Gelände 28 bis 29 Einzelhäuser mit je zwei Wohneinheiten entstehen. Die Grundstücksgröße beträgt mindestens 800 Quadratmeter, auf der pro Wohneinheit zwei Stellplätze nachgewiesen werden müssen.

Bei der Gestaltung haben die künftigen Bauherren viel Freiraum. Lediglich Blockbohlenhäusern hat die Gemeinde eine Absage erteilt. Die zulässige Gebäudehöhe wurde auf neun Meter festgesetzt, womit zwei Vollgeschosse samt Dach gebaut werden können.

So geht es weiter: Mit Auftragsvergaben für die Erschließung rechnet Bürgermeister Gerd Lentföhr im Dezember. Anfang 2019 soll der genaue Kaufpreis berechnet sein und die Vergabe der Baugrundstücke erfolgen. Die Vergaberichtlinien dafür müssen noch erstellt werden.

Das für das neue Baugebiet erforderliche Regenrückhaltebecken soll nicht mehr in dem Baugebiet selbst angelegt werden, sondern sich außerhalb der Fläche anschließen. Ob die dafür erforderliche Fläche gekauft oder nur eine Baulast eingetragen werden soll, muss noch abschließend geklärt werden.

Zwar hat Seedorf kein eigenes Windvorranggebiet, grenzt dafür aber an zwei im jüngsten Regionalplanentwurf ausgewiesene Flächen in Nehms und Travenhorst. Bürgermeister Gerd Lentföhr berichtete, diesbezüglich Schreiben besorgter Bürger erhalten zu haben. Die Gemeinde habe bis zum 3. Januar 2019 Zeit für eine Stellungnahme, mit der sich der Bauausschuss in seiner Novembersitzung beschäftigen werde.

Des Weiteren berichtete Lentföhr von gestiegenen Schülerzahlen an der Grundschule Schlamersdorf. Dadurch sei eine durchgehende Zweizügigkeit gegeben, wodurch wiederum Räume für die Offene Ganztagsschule und die Schulsozialarbeit fehlen würden. Ändern werden sich im Gemeindegebiet die Zeiten für die Straßenbeleuchtung. Diese soll künftig morgens von 5.30 Uhr bis zum Ende der Dämmerung brennen. Abends wird sie von der Dämmerung bis 0.30 Uhr eingeschaltet.

Sonderlich gut war das Verhältnis zwischen der Kommunalen Fraktion Seedorf und der CDU noch nie. Am Dienstag jedoch brachten weitere Vorgehensweisen und Formulierungen das Fass bei den Christdemokraten zum Überlauf. In einem Gespräch soll geklärt werden, ob überhaupt und wie eine Zusammenarbeit noch möglich ist.

Petra Dreu

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