Menü
Lübecker Nachrichten | Ihre Zeitung aus Lübeck
Anmelden
Segeberg Neues Feuerwehrhaus: Trabis setzen weitere Standortsuche durch
Lokales Segeberg Neues Feuerwehrhaus: Trabis setzen weitere Standortsuche durch
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
21:13 29.04.2016

Unverständnis herrschte an diesem Abend auch bei der Feuerwehr angesichts der Ereignisse in der Trappenkamper Gemeinderatssitzung. Eigentlich schien alles klar: Ein neues Gerätehaus muss her. Für fünf Fahrzeuge gibt es nur vier Stellplätze, separate Umkleiden sind nicht vorhanden. Ein Grundstück ist bereits in Aussicht — auf dem Gelände der Hanse Bioenergie an der Hermannstädter Straße. Es sei eventuell möglich, günstig einen Erbpachtvertrag zu schließen, sagte Bürgermeister Harald Krille (SPD). Ein Grundsatzbeschluss sollte gefasst werden, dieses Grundstück für die Feuerwehr zu sichern und Fördergeld einzuwerben. Die Trabis jedoch sind gegen einen Erbpachtvertrag, machte deren Fraktionschef Sven-Uve Jahn deutlich. Deshalb solle die Gemeindevertretung beschließen, weitere Standorte zu prüfen. Eigentlich aber geht es den Trabis darum, das Feuerwehrhaus auf dem sogenannten „Hexeneck“ zu bauen, nur 300 Meter weiter. Das Gelände gehört bereits der Gemeinde.

Das „Hexeneck“ ist Gemeindeland und Favorit der Trabis — Nachteil: die Lage an der K 52.
Das Gelände der Hanse Bioenergie favorisieren Wehr und SPD als Standort für ein Feuerwehrhaus.
Das „Hexeneck“ ist Gemeindeland und Favorit der Trabis — Nachteil: die Lage an der K 52.
Das Gelände der Hanse Bioenergie favorisieren Wehr und SPD als Standort für ein Feuerwehrhaus.

Krille gab zu Bedenken, dass die Forstbehörde bereits signalisiert habe, die Rodung des Grundstücks nicht zu genehmigen. „Da stehen alte Buchen im Knick.“ Trotzdem bestanden die Trabis darauf, ihren Beschluss durchzusetzen. Unverständnis bei Gemeindewehrführer Marco Dorwo, der zu dem Punkt nicht befragt wurde. In der Einwohnerfragestunde nach der Abstimmung meldete er sich zu Wort. Das „Hexeneck“ halte er für nicht genehmigungsfähig. „Die Zufahrt müsste über eine Kreisstraße erfolgen in einem Kurvenbereich“, sagte Dorwo. Das habe er auch Astrid Niels von den Trabis mitgeteilt, die diese Info anscheinend nicht ihren Fraktionskollegen mitgeteilt hat. „Ich wusste davon im Vorfeld nichts“, sagte Jahn. Die Konsequenz des Beschlusses, so die Kritik von Krille: Weitere Zeitverzögerung, man könne nicht mit den Planungen eines neuen Feuerwehrhauses beginnen.

Von nam

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Flächen am Schießstand und an Twiete zur Auswahl.

29.04.2016

Hobbygärtner können auf Schnäppchenjagd gehen.

29.04.2016

Gestern war in Bark die Grundsteinlegung — Bauherr René Griese (29) investiert 7,1 Millionen Euro.

29.04.2016
Anzeige