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Segeberg Neues Wohnhaus neben der Wollspinnerei
Lokales Segeberg Neues Wohnhaus neben der Wollspinnerei
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18:18 24.12.2015
Die Erdarbeiten auf dem Nachbargrundstück zur Wollspinnerei haben begonnen. Die Garagen werden abgerissen für den Neubau. Quelle: Fotos: Nam

Gerade erst wurde die alte Seeapotheke in der Kurhausstraße abgerissen, um Platz zu machen für ein barrierefreies Wohnprojekt mitten in der Innenstadt. In Bad Segeberg wird derzeit scheinbar ein Gebäude nach dem anderen hochgezogen. Nur schräg gegenüber vom „Wohnhof Wesche“ soll nun ein weiteres Wohnhaus in unmittelbarer Nähe des Denkmals der alten Wollspinnerei entstehen. Acht Eigentumswohnungen in zwei Vollgeschossen plus Dach als Staffelgeschoss sollen hier entstehen, sagt Architekt Eckhard Meier vom Büro Meier und Moss in Bad Segeberg. Dazu kommt ein Kellergeschoss mit Stellplätzen. Im Sommer soll das Haus stehen.

Ein Bauzaun mit einer Neubauankündigung der Firma DS Immobilien zur Kurhausstraße sichert derzeit die Wand von Gebäude Nummer 40 direkt an der Straße. „Hier wurde ein kleiner Anbau abgerissen, um die Zufahrt zu verbessern“, erklärt Eckhard Meier. Vom Neubau sei „Nummer 40“ nicht betroffen. Das geplante Wohngebäude entstehe dahinter. Die Baugenehmigung liege vor, der Bau hat auch schon begonnen — mit Erdarbeiten im hinteren Grundstücksbereich. Über die Feiertage liegt die Baustelle still. Im neuen Jahr soll es weitergehen.

800 Quadratmeter Wohnfläche sollen im Neubau entstehen. Das zur Verfügung stehende Gelände wirkt klein. „Das täuscht“, sagt Eckhard Meier. „Die Garagen kommen noch weg.“ Der Abriss verzögere sich nur, weil eine der Garagen derzeit noch vermietet sei. Das neue Gebäude soll barrierefrei sein. Die Wohnungen werden zwischen 90 und 110 Quadratmeter groß sein. Über das Investitionsvolumen schweigt der Architekt. Auch wie das Gebäude aussehen soll, wollte er noch nicht verraten. Die endgültige Ansicht sei auch noch nicht ganz klar. „Es wird ein Haus, das in die Straße passt“, betont Meier.

Teilweise verblendet, teilweise verputzt, natürlich auch verglast. „Es wird schön.“

Das Denkmal der Wollspinnerei nebenan bleibe von dem Neubau unberührt. „Das bleibt weiter schön frei und einsehbar“, verspricht der Architekt.

nam

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