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Segeberg Neugestaltetes Umfeld für den Obelisken
Lokales Segeberg Neugestaltetes Umfeld für den Obelisken
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20:24 21.12.2015
Mit grauen Betonsteinen eingefasst: Das Umfeld des historisch sehr wertvollen Obelisken wurde komplett umgestaltet. Das Denkmal soll dadurch mehr ins Blickfeld der Öffentlichkeit fallen. Quelle: Glombik

Der erste Schritt ist getan. Der eigentliche Obelisk, Bad Segebergs große Säule von 1590, muss zwar noch restauriert werden, aber das Umfeld des weitgehend unbekannten Wahrzeichens, ist von Landschaftsgärtnern und Steinsetzern komplett umgestaltet worden. Die Stadtvertretung hatte beschlossen, dass die historisch höchst wertvolle Säule samt ihrem Umfeld umfassend für 110000 Euro saniert wird.

Jetzt wurden davor graue Betonmauern gesetzt, die zwar auffallen — aber wenig einladend auf den Betrachter wirken. Die Grünanlage um den Obelisken wirkt eher abgeschirmt. Geplant ist auch noch die Aufstellung von Bänken, ein kleiner Straßenbaum wurde bereits eingepflanzt. Hinter dem Denkmal wurden Eiben gepflanzt, die den hellen Stein vor einer dunklen Kulisse stärker hervortreten lassen sollen.

Der im 19. Jahrhundert abgebrochene Obelisk wird von der Bevölkerung kaum wahrgenommen, steht trotz seiner Größe eher unscheinbar zwischen den Häusern in der Hamburger Straße in einer Baulücke. Der zusammen mit der benachbarten Rantzaukapelle von dem deutsch-dänischen Statthalter Heinrich Rantzau zu Ehren des dänischen Königs erbaute Obelisk gilt er als Denkmal von herausragender landesgeschichtlicher Bedeutung.

Stadtvertreter Thomas Krüger (Unabhängige) bedankte sich bei der Stadtverwaltung, dass sie auch die dem Obelisken benachbarte Rantzaukapelle, die in einem schlechten baulichen Zustand war, wieder instand gesetzt hat. Die LN hatten über den schlechten Zustand des städtischen Denkmalbaus berichtet.

wgl

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