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Segeberg Objekte und Musik von Schülern direkt am Großen See
Lokales Segeberg Objekte und Musik von Schülern direkt am Großen See
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21:56 08.07.2016
Theo Petersen (Trompete) und Leonie Keller (Querflöte) sind nächsten Mittwoch am Großen Segeberger See dabei. Unter anderem wird passend „Das Haus am See“ von Peter Fox zu hören sein. Quelle: Fotos: Kullack
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Bad Segeberg

Wird an diesem Tag ausschließlich Händels Wassermusik gespielt? Oder Schuberts Forellenquintett? Oder – um einiges moderner – Deep Purples „Smoke on the Water“? Musiklehrer Wolfram Schmidt mag die genauen Titel noch nicht verraten, aber jedenfalls heißt die Aktion der Dahlmannschule am Mittwoch, 13. Juli, vor dem Café „Goldmarie am See“ treffend „Seestücke“.

„Seestücke“: Für den nächsten Mittwoch planen 50 Dahlmannschüler mit Musiklehrern und Kunsterziehern eine große Freiluft-Aktion vor dem Café „Goldmarie am See“.

Zwischen 11 und 14 Uhr wollen gut 50 Schüler der Klassenstufen 6 bis 13 des Segeberger Gymnasiums den Rasen vor dem Café am Großen See in eine kleine Kulturmeile verwandeln. Die Schüler des Kunstkurses von Karsten Albrecht wollen eigene Installationen und Objekte aufstellen. „Wir werden viel mit Holzobjekten arbeiten – vielleicht geht manches auch direkt im Wasser“, sagt der Kunsterzieher. Dazu werden die Schüler der Musiklehrer Wolfram Schmidt, Ruth Heckmann und Mirco Oldigs – mit dem Schmidt sonst auch in der Gruppe „Los Paukeros“ zusammenspielt – jeweils zur vollen Stunde ein improvisiertes Konzert geben. So viel verrät Schmidt: „Filmmusik wird dabei sein und natürlich ,Haus am See’ von Peter Fox.“ Jarko Haaks – der gerade beim Vorlesewettbewerb „Schölers leest Platt“ bei der Eutiner Landesgartenschau mit zwei weiteren Schülern Landessieger wurde – will dazu plattdeutsche Texte lesen.

„Das Ganze findet aber nur bei gutem Wetter statt“, stellt Studienrat Schmidt klar. „Wenn es stürmt und regnet, verzichten wir auf die Aktion.“ Das wäre schade, meint Goldmarie-Inhaberin Claudia Bewarder, die sich ebenso wie die 50 Schüler und ihre Lehrer auf den nächsten Mittwoch freut: „Es ist doch toll, wenn man seinen Gästen kostenlose Musik direkt am See bieten kann.“ Eintritt muss niemand zahlen – nur seinen Verzehr, wenn er sich an einen der Tische setzt.

Während es sich an anderen Gymnasien eingebürgert hat, Kunst und Musik nur noch im jährlichen Wechsel zu unterrichten, sind die musischen Fachschaften der Dahlmannschule aufgerufen, zusammenzuarbeiten. So wie es mit den „Seestücken“ geschieht. Es fehlt nur die dritte AG im Bunde, das Darstellende Spiel, das dieses Mal nicht vertreten ist.

„Seestücke“ – dieser Titel ist eigentlich genial geklaut. Aus Altersgründen wohl kaum von Schülern, sondern von ihren Pädagogen: „Seestücke“ hießen nämlich 2005 und 2007 zwei große maritime Ausstellungen in der Hamburger Kunsthalle, die allein im zweiten Jahr 167 Werke von 55 Künstlern der Klassischen Moderne, Pop Art und zeitgenössischen Kunst von Max Beckmann bis Gerhard Richter präsentierten . . .

Lothar Hermann Kullack

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