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Segeberg Oldtimer und ihre Fans auf großer Tour durch den Kreis
Lokales Segeberg Oldtimer und ihre Fans auf großer Tour durch den Kreis
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21:10 22.06.2013
Von Petra Dreu
Der Mann der ersten Stunde: Gemeinsam mit Wolfgang Buttner hatte Hubert Brosche (Foto) die erste Veteranenfahrt ins Leben gerufen. Mit der Startnummer 2 ist er am 30. Juni im Kreis unterwegs. Quelle: Fotos: Petra Dreu
Bad Segeberg

Sie sind alt, schön und der ganze Stolz ihrer Besitzer: Am 30. Juni werden bei der 33. Internationalen Veteranenrallye des Automobil- und Motorsportclubs Bad Segeberg (AMSC) wieder die Oldies der Automobil- und Motorradindustrie im Vordergrund stehen. Nicht alle betagten Vehikel konnten eine Startnummer bekommen, denn schnell war die Teilnehmerzahl von 124 Fahrzeugen erreicht.

Die Gruppe der Autos ist zwar größer, die der Motorräder dafür älter. 73 Autos und 51 Motorräder werden bei der Fahrt durch den Kreis Segeberg dabei sein. Ältester Fahrer ist Heinz Franz aus Hasenmoor, der mit seinen 82 Jahren nur sieben Jahre jünger als sein Motorrad ist. Seine Raleigh Model 14 wurde 1924 gebaut und ist damit auch das älteste Fahrzeug in den Reihen der betagten Schönheiten.

Nur vier Jahre jünger ist das BMW-Motorrad R 42 von Hubert Brosche, dem Mann der ersten Stunde der Veteranenfahrt, die er gemeinsam mit Wolfgang Buttner vor 33 Jahren ins Leben rief. Wie in den Jahren zuvor ist Wolfgang Buttner als Moderator am Autohaus Senger an der Lindhofstraße 13 bis 15 dabei, dem Startpunkt der Veteranenfahrt. Auch im Ziel auf dem Segeberger Markt wird Buttner den Gästen Wissenswertes über die Oldtimer erzählen.

Vom Autohaus Senger starten die Veteranen zwischen 9.30 Uhr und 11.30 Uhr in Richtung Schieren, fahren dann von Rohlstorf über das Dorf Berlin und Stocksee weiter nach Bornhöved, dort ist große Pause. Auf dem Berliner Platz vor der Kirche und einem Nebenparkplatz ist eine Stunde Mittagspause vorgeschrieben, bevor die ersten Fahrzeuge gegen 13 Uhr wieder in Richtung Willingrade und Rickling zum Gut Pettluis aufbrechen. Die Zeit wird bei einer Runde über den Gutshof gemessen, bevor es weiter über Klein Rönnau und die Kurhausstraße sowie den Schweinemarkt bis zum Marktplatz geht. Begrüßt werden die Teilnehmer mit Kaffee und Kuchen zur Musik einer Pankokenkapelle Die Strecke durch die malerische Landschaft des nordwestlichen Kreisgebietes ist 105 Kilometer lang. Fahrleiter Arno Wichmann geht von dreieinhalb Stunden Fahrtzeit aus. Auch bei den Oldies zwickt es ab und an hier und da. Damit auch die Liegenbleiber ins Ziel kommen, steht der Abschleppdienst von René Sellmer in Rufbereitschaft.

Für Gäste und Fahrer bietet das Segeberger Museum Führungen in Kleingruppen an.

pd

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