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Open-Air: Kino auf dem Acker

Pronstorf Open-Air: Kino auf dem Acker

Der Kulturverein Eilsdorf veranstaltet wieder das Ackerkino – stilecht auf der Koppel. Gezeigt werden Beiträge der Kurzfilmrolle.

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Fred Freitag (links) und Richard Fehrmann laden zum 4. Eilsdorfer Ackerkino, bei dem preisgekrönte Filme der Kurzfilmrolle 2015/2016 gezeigt werden.

Quelle: Fotos: Petra Dreu

Pronstorf. Etwas verrückt muss man schon sein, um sich mit einem Stuhl, Polsterkissen, warmen Decken und Verpflegung ausgestattet auf einen Acker zu setzen und sich bei kühlen Temperaturen einen Filmabend zu gönnen. Auf möglichst viele Kinogänger hofft der Kulturverein Eilsdorf und Umgebung, der am Sonnabend, 3. September, zum 4. Ackerkino einlädt. Nach zwei Jahren in Hoffmanns Stall findet der Kinoabend wieder ganz stilecht unter Gottes freiem Himmel auf der Koppel von Monika Metzner-Zinßmeister statt.

LN-Bild

Der Kulturverein Eilsdorf veranstaltet wieder das Ackerkino – stilecht auf der Koppel. Gezeigt werden Beiträge der Kurzfilmrolle.

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Die Filmszene in Schleswig-Holstein

1986 rollte erstmals die Kurzfilmrolle des Landesverbands Jugend und Film durch das nördliche Bundesland. Sie ist eine Projektschau preisgekrönter Filme und gibt Nachwuchs-Filmemachern die Gelegenheit, ihre Werke vorzustellen. Der 2013 gegründete Kieler Filmemacher- Stammtisch bietet ebenfalls Vernetzungsmöglichkeiten für die Filmszene in Schleswig-Holstein. Weitere Infos gibt’s unter www.filmszene-sh.de. pd

Angesichts des bis dato verregneten und kalten Sommers gehört jede Menge Gottvertrauen zum Open-Air-Kino. „Als wir in den letzten beiden Jahren unser Ackerkino in den Stall verlegt hatten, gab es Kritik. Ackerkino ist nun mal Ackerkino und kein Stallkino. Also geht es in diesem Jahr zurück auf den Acker, oder vielmehr die Koppel“, sagt Richard Fehrmann, Mann der ersten Ackerkino-Stunde. Vor drei Jahren hatte er dafür seine Koppel zur Verfügung gestellt. Normalerweise suchen dort Hühner nach etwas Essbarem.

An seiner Seite stand damals wie heute Hobby-Cineast Fred Freitag, der zu den Organisatoren der Kurzfilmtage „arge torhaus film“ in Seedorf gehört hat. Er hat abermals seine Kontakte spielen lassen und den Regisseur und Filmemacher Claus Oppermann für eine Stippvisite auf dem Acker gewinnen können. Einen Namen hatte sich dieser durch seine Dokumentation „Schnee von gestern“ gemacht, für die er privates Filmmaterial von der Schneekatastrophe 1978/1979 verwendet hat.

Für das 4. Ackerkino hat Oppermann, der 2002 sein Diplom bei Professor Adolf Winkelmann („Die Abfahrer“) gemacht hat, die Schleswig-Holsteiner Kurzfilmrolle 2015/2016 des Landesverbandes Jugend und Film im Gepäck. Sie ist als Nachwuchs-Förderung zu einer festen Größe in der Kulturlandschaft geworden. Die preisgekrönten Kurzfilme sind vielfältig. Dokumentationen, Stop-Motion, Drama oder Comedy:

Für jeden Geschmack ist etwas dabei.

Neben den Filmen der Kurzfilmrolle haben aber auch Hobby-Filmer die Gelegenheit, ihre Werke einem breiteren Publikum zu zeigen. Vorgeführt werden sie vor dem eigentlichen Programm. Die Filme sollten nicht länger als fünf Minuten sein. „Wir haben natürlich nicht unbegrenzt Zeit, daher kommen nur die ersten fünf privaten Beiträgen zum Zuge“, erläutert Richard Fehrmann. Anmeldungen nimmt er unter ☎ 04553/996999 entgegen.

Die Macher des Kulturvereins sorgen für Leinwand und Ton, alles andere jedoch müssen die Kinogänger selbst mitbringen und natürlich auch wieder mit nach Hause nehmen. „Wir wollen den Aufwand so gering wie möglich halten“, so Fehrmann. Sollte das Wetter ungemütlich werden, wollen die Organisatoren ihr Publikum nicht im Regen stehen lassen. Es muss dann zusammenrücken, um die Filme unter Pavillons verfolgen zu können.

Das 4. Eilsdorfer Ackerkino beginnt am Sonnabend, 3. September, um 20 Uhr auf der Koppel in der Landstraße 7. Als Beitrag für den Filmverleih sind die Kinogänger mit drei Euro dabei. Kinder bis 16 Jahre haben freien Eintritt.

Petra Dreu

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