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Segeberg Palliativnetz betreute 1159 Menschen
Lokales Segeberg Palliativnetz betreute 1159 Menschen
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20:12 05.02.2018
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Bad Segeberg

„Die Akzeptanz bei Patienten, Angehörigen und Ärzten für unsere Arbeit wächst immer weiter“, sagt Travebogen-Geschäftsführer Thomas Schell. Hintergrund sei vor allem die verbesserte Lebensqualität für die Patienten durch die Behandlung von beispielsweise Schmerzen, Hilfe bei psychischen Problemen und anderen belastenden Symptomen. Die Begleitung sei auch eine wichtige Größe in der Unterstützung der An- und Zugehörigen, die eventuell rund um die Uhr für die Versorgung der Betroffenen verantwortlich sind, heißt es in der Mitteilung des Palliativnetzes weiter.

Aber auch die Entlastung für Hausärzte und Kliniken, die die Patienten verlässlich in die häusliche Betreuung entlassen könnten, spiele eine wichtige Rolle spielen. „Dabei nehmen wir einen deutlich wachsenden Bedarf wahr“, betont Schell, der in Lübeck derzeit das erste Ambulante Palliativzentrum mit Akademie und Tageshospiz in Schleswig-Holstein plant. Zurzeit laufe ein Architekturwettbewerb unter Studenten der Lübecker Fachhochschule.

In Bad Segeberg und Umgebung (Region Nord) begleitete das Netz im vergangenen Jahr nach eigenen Angaben 224 Menschen (2016: 225). Im Raum Lübeck (Region Ost) versorgte Travebogen 522 Menschen (410).

Im Kreis Stormarn (Region Süd) waren es 185 Menschen (169) und rund um Kaltenkirchen (Region West) 178 Patienten (201). Im Durchschnitt habe das Palliativnetz seine Patienten 32 Tage lang betreut.

Das 2009 gegründete Palliativnetz Travebogen ist ein Zusammenschluss aus Ärzten, Pflegediensten, ambulanten Hospizdiensten, stationären Einrichtungen, Therapeuten und Ehrenamtlichen, die eine palliative Betreuung gewährleisten. Das Ziel sei es, schwerstkranken Menschen ein Sterben mit sehr guter Symptomkontrolle in vertrauter Umgebung zu ermöglichen.

LN

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