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Segeberg Plakate warnen vor Afrikanischer Schweinepest
Lokales Segeberg Plakate warnen vor Afrikanischer Schweinepest
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09:43 03.09.2017
Jagdwirt Marcel Zickermann zeigt ein Plakat im Erlebniswald Trappenkamp, das vor der Afrikanischen Schweinepest warnt. Quelle: Foto: M. Overhoff
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Kreis Segeberg

Der Grund: Es besteht die Gefahr, dass die Seuche nach Deutschland eingeschleppt wird.

Auch das Veterinäramt des Kreises Segeberg appelliert daher an Reisende, insbesondere an Fernfahrer sowie Jäger, aus den betroffenen Gebieten keine tierischen Lebensmittel und unverarbeitete Jagdtrophäen mitzubringen. „Alle sind aufgerufen, durch vorsorgendes Verhalten eine Ausbreitung der Seuche mit zu verhindern“, sagt das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft.

Bei ASP handelt es sich um eine schwere Virusinfektion, die ausschließlich Haus- und Wildschweine betrifft. Für diese Tiere ist sie tödlich. Für den Menschen stellt sie allerdings keine Gefahr dar. In Deutschland ist ASP bisher noch nie aufgetreten. Im Erlebniswald Trappenkamp werden 100 Wildschweine im größten Schwarzwildgehege Norddeutschlands gehalten.

Auch für diese Tiere kann die Seuche zur Gefahr werden.

ASP kommt seit Längerem in den baltischen Staaten, Ukraine, Weißrussland, Russland und in Polen vor. Am 21. Juni wurde ASP bei Wildschweinen erstmals in der Tschechischen Republik festgestellt, Ende Juli bei Hausschweinen in Rumänien.

LN

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