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Plattdeutscher Schlussakkord mit Entertainer Yared Dibaba

Kleinkummerfeld Plattdeutscher Schlussakkord mit Entertainer Yared Dibaba

Chansons, Swing, Balladen, Shantys und Klassik – gelungenes Jubiläum – Sieben Kuhstall-Konzerte lockten gut 2000 Besucher ins beschauliche Kleinkummerfeld.

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Fast 500 Besucher hatten sich zur KKKK-Abschlussveranstaltung auf dem Hof Isemohr in Kleinkummerfeld eingefunden. „Düt und Dat“ mit Yared Dibaba und den Schlickrutschern stand auf dem Programm mit allerlei Döntjes und Musik von den Küsten der Welt.

Quelle: Fotos: Heike Hiltrop

Kleinkummerfeld. Ordentlich was los war am Wochenende bei den Kuhstallkonzerten auf dem Hof Isemohr: „The Stokes“ sorgten am Sonnabend für Stimmung. Ihre Irische Folk Music hatte etwa 300 Zuhörer nach Kleinkummerfeld gelockt.

LN-Bild

Chansons, Swing, Balladen, Shantys und Klassik – gelungenes Jubiläum – Sieben Kuhstall-Konzerte lockten gut 2000 Besucher ins beschauliche Kleinkummerfeld.

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„Für das Programm nächstes Jahr braucht es noch Zeit – vielleicht gibt es mal wieder einen Meisterkurs.“ Thomas Mohr, KKKK-Intendant

Wer einmal die grünen Wiesen, schroffen Felsen und die Gastfreundschaft der Iren kennengelernt hat, fühlte sich wieder auf die Insel versetzt. Kevin Sheahan (Gesang, Gitarre, Bouzouki), Roland Noak (Gesang, Flöten) sowie Alexander Gies (Konzertina), der für den erkrankten Jörg Gleba eingesprungen war, spielten beliebte Traditionals, Balladen und Liebeslieder. Doch auch aktuelle politische Entwicklungen wurden aufgegriffen. Bezugnehmend auf den „Brexit“ äußerte Sheahan seine Hoffnung, wieder ein vereintes Irland zu werden und stimmte „A Nation Once Again“ an. Zum sonntäglichen Kaffeekonzert mit Plattschnacker Yared Dibaba und den „Schlickrutschern“ hatten sich anschließend fast 500 Besucher auf Bierbänken und Klappstühlen eingerichtet, lauschten bei Schoppen oder Pils den Shantys und Döntjes.

„Klein Kummerfelder Kuhstall Konzerte“, kurz KKKK, zu denen Musikprofessor, Teilzeitlandwirt und Tenor Thomas Mohr mit seinem Team seit 20 Jahren im Sommer einlädt, sind kult. Hier mischen sich die Leute vom Land, die sich gute Unterhaltung versprechen mit kulturbeflissenen Städtern. Hier gibt es Genreübergreifendes auf die Ohren. Um die 2000 Besucher seien zu den diesjährigen sieben Veranstaltungen gekommen, so Mohr.

In zwei Jahrzehnten haben sich die KKK-Konzerte zu einem echten Geheimtipp entwickelt. Das ländliche Ambiente, die lockere Atmosphäre und damit der fehlende Dresscode sowie die Programm-Mischung stimmten, kamen und kommen beim Publikum an. Und damit hat Mohr eines seiner selbstgesteckten Ziele erreicht: den Menschen Musik näherbringen und „vielleicht auch die Angst vor Klassik nehmen und in Begeisterung wandeln“. Zusammenfassend sei er auch dieses Jahr sehr zufrieden.

Im Vergleich etwa zum Schleswig-Holstein Musikfestival, brauche der Kartenvorverkauf allerdings immer etwas Anlauf: „Eigentlich müsste man den Leuten jetzt schon präsentieren, was es nächstes Jahr gibt, das wäre ideal. Aber für so eine lange Planung sind wir einfach zu klein, habe ich noch zu viel anderes zu tun.“ Der Run auf die Konzerttickets beginnt somit immer mit der Auftaktveranstaltung – auch im Jubiläumsjahr 2016.

Ein gelungener Nachmittag zwischen „La Paloma“ und „Klei mi am Mors“ setzte am Sonntag treffsicher den Schlusspunkt. Nun ist Yadred Dibaba, der Fernsehmoderator und Autor, zwar nicht unbedingt der ganz großer Sänger, aber ein glänzender Entertainer – das ist er sehr wohl. Und niederdeutsches Liedgut punktet beim norddeutschen Publikum sowieso.

Was das KKKK-Programm im kommenden Jahr zu bieten hat, da hält sich Thomas Mohr noch bedeckt: „Kabarett und vielleicht mal wieder einen Meisterkurs, das wäre auch etwas. Vielleicht gehen wir mit der Reihe auch ein bisschen später ins Jahr, in den August. Oder wir beginnen im Mai und verteilen die Konzerte etwas.“ Momentan gehört die Aufmerksamkeit des 54-Jährigen anderen Aufgaben. Denn heute beginnen für ihn die Proben zu „Die Walküren“ aus Richard Wagners Operntetralogie „Der Ring des Nibelungen“ in Minden.

H. Hiltrop und S. Doman

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