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Segeberg Polizei erweitert die Kontrollen
Lokales Segeberg Polizei erweitert die Kontrollen
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20:14 10.01.2017

Aufgrund der in den letzten Wochen erheblich gestiegenen Zahlen bei Wohnungseinbrüchen im Revierbereich Kaltenkirchen hat der Leiter der Polizeidirektion Bad Segeberg, Leitender Polizeidirektor Andreas Görs, verstärkte polizeiliche Anhalte- und Sichtkontrollen auch für die Bereiche Kaltenkirchen und Bad Bramstedt angeordnet.

„Diese Anordnung bezieht sich auch auf die Gemeinden Henstedt-Ulzburg und Tangstedt sowie die Ämter Bad Bramstedt-Land, Itzstedt, Kisdorf und Kaltenkirchen-Land ohne die Gemeinde Alveslohe. Sie gilt ab sofort und ist zunächst bis einschließlich 5. Februar angeordnet“, sagt dazu die Polizei-Pressestelle.

Aktuell sei ein deutlicher Anstieg der Taten im Bereich des Polizeireviers Kaltenkirchen zu verzeichnen. Im eher ländlich strukturierten Bereich seien die Fallzahlen besonders entlang der A 7 und der Bereich der Bundesstraße 7 sowie der Bundesstraße 432 signifikant angestiegen. In dem Bereich des Polizeireviers Kaltenkirchen waren im Zeitraum der 39. bis zur 52. Kalenderwoche insgesamt 86 Einbrüche zu verzeichnen. Hierbei seien die Gemeinden Boostedt und Ellerau mit nur sehr wenigen Taten eine Ausnahme und würden daher nicht in die Kontrollen einbezogen.

Bei Anhalte- und Sichtkontrollen handelt es sich um eine präventive Maßnahme, mit deren Hilfe Erkenntnisse zu Verdächtigen generiert oder verdichtet werden. Die Polizei darf in den Geltungsbereichen der Kontrollen Personen kurzzeitig anhalten und Fahrzeuge einschließlich deren Kofferräume oder Ladeflächen kontrollieren. Aus den dabei gewonnenen Erkenntnissen analysiert die Polizei Tat- und Täterzusammenhänge und kann letztendlich durch den Nachweis von Taten und die Festnahme von Tätern weitere Einbrüche verhindern. Die Polizei verfolgt bei ihrer Strategie zur Bekämpfung von Wohnungseinbrüchen folgende Grundsätze: „Wir kündigen unsere Maßnahmen, die alle Bürgerinnen und Bürger betreffen, an. Kontrollmaßnahmen, die alle Bürgerinnen und Bürger betreffen können, wägen wir sorgsam ab. Wir treffen nur jene Maßnahmen, die wirksam und angemessen sind.“ Daten würden nur erhoben, wenn sich während der Kontrolle Verdachtsmomente ergeben, ansonsten werde nichts geschrieben, gespeichert oder dokumentiert. Mehr unter www.polizei.schleswig-holstein.de

LN

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